Rezension „Park Avenue Player“ von Vi Keeland und Penelope Ward

Dieses Autorinnen-Duo hat schon einige Bücher veröffentlicht, gelesen habe ich bisher tatsächlich nur dieses. Dieses Buch ist eine in sich abgeschlossen Geschichte, kann also ohne große Vorbereitung verschlungen werden.

Bevor ich in den Inhalt gehe, möchte ich schon mal meinen ersten Kritikpunkt loswerden. Es gibt keine Triggerwarnung, also kommt jetzt meine. Es geht um Krebs, sehr viel Krebs. Und da das nicht mal angedeutet wird im Klappentext, hier meine Warnung. Nicht jeder kann und mag über Krebs lesen, also überspring dieses einfach, wenn du das Thema nicht magst.

In diesem Buch geht es um Elodie und Hollis. Elodie wird die Nanny für Hollies Nichte, die er großziehen muss. Nach einem eher schwierigen Start, der einen Autounfall und etwas Manipulation einer 11-Jährigen beinhaltet, wird schnell klar, dass zwischen den beiden mehr ist als nur ein Angestelltenverhältnis. Doch natürlich müssen die beiden auch Hindernisse bewältigen.

Die Handlung an sich war ganz nett, bis auf einen Plottwist am Ende sehr voraussehbar. Es lag ein klarer Fokus auf Hollis, er hängt immer noch an seiner Ex-Freundin und muss erst einmal sich selbst klar werden, ob er das mit Elodie wirklich eingehen möchte. Durch Flashbacks von Hollis, erfahren wir immer mehr warum er so an seiner Ex hängt.

Die Charaktere waren nicht ganz so ausgreift. Hollis war der typische gute Kerl, mit einem Hauch Bad Boy und ganz viel tragische Hintergrundgeschichte. Elodie war die perfekte Hausfrau, mit etwas tragischer Hintergrundgeschichte, ganz viel Verständnis und sie hat sich nicht gefallen lassen. Nicht gerade spannend.

Was dafür richtig gut geworden ist, ist der Humor und die Art und Weise wie sie miteinander umgehen. Es ist nicht perfekt. Hollis ist Besitzergreifend und glaubt er hat den Anspruch alles zu bestimmen und zu kritisieren, nur weil er ein Mann ist, aber es war somit jedenfalls realistisch. Aber, um auch hier einzuführen, wie niedrig die Anforderungen an Männer sind, er hat sie zu nichts gezwungen und hat ihre Grenzen respektiert, weil er sie so schätzt.

Geschrieben ist dieses Buch super, ich war in der Lage dieses Buch innerhalb weniger Stunden durchzulesen und konzentriert zu bleiben. Na ja bis auf die letzten 50 Seiten, da war mir klar wie es Endet, da war es mir nicht so wichtig wie die Details aussehen.

Mein Fazit

Es war ganz okay. Es war weder besonders gut, noch besonders schlecht. Ich war unterhalten und habe es nicht bereut dieses Buch zu lesen. Aber ich hätte auch nicht viel verloren, wenn ich es nicht gelesen hätte.

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