Rezension „The Brooklyn Years 1 – Was von uns bleibt“ von Sarina Bowen

Dieses Buch ist der erste Band der Brooklyn Years Reihe. Diese Reihe spielt nach dem 5. Band der Ivy Years Reihe. In diesem Band begleiten wir Leo und Georgia, die beiden kennst du vielleicht noch aus dem letzten Ivy Years Band. Leo ist DJs älterer Bruder und Georgia eine gute Freundin von DJ, deren Geschichte wird nun in diesem Band in voller Länge erzählt.

Leo und Georgia waren schon in der Highschool ein Paar, als Georgia im letzten Schuljahr vergewaltigt wird. Danach ist nichts mehr wie vorher und sie trennt sich zum Ende ihrer Schullaufbahn von ihm, um neu anzufangen. Aber wie es das Schicksal treffen sich ihre Wege nach dem College wieder. Sie ist die Pressesprecherin für das Hockey Team in Brooklyn und er fängt dort gerade als neuer Spieler an. Wenn doch nur ihre alten Gefühle für einander nicht wieder auflodern würden.

Dieses Buch wird wie fast jeder Liebesroman von den Charakteren getragen. Also schauen wir uns die beiden doch mal genauer an. Leo steckt mitten in einer erfolgreichen Hockeykarriere, es ist stetig am Aufsteigen und hat mit der NHL (National Hockey League aka die Bundesliga der Hockeyspieler) praktisch alles erreicht in seiner Karriere. Er muss nur in der Mannschaft bleiben. Sonst ist in seinem Leben kaum was Wichtiges passiert, er hatte keine besonders bedeutsamen Beziehungen und auch sonst scheint nichts besonders erwähnenswert zu sein. Georgia hat es in den letzten Monaten geschafft die vorübergehende Pressesprecherin der Brooklyn Bruisers zu werden und tut jetzt alles um ihren Job zu behalten, selbst ihr Ex-Freund, für den sie immer noch Gefühle hat, wird daran nichts ändern.

Wie ihr sehr sind beide sehr auf ihre Karriere fokussiert und andere wichtige Charaktereigenschaften sind von Georgia, dass sie gerne Teigtaschen ist und die Vergewaltigung nach sechs Jahren immer noch eine große Rolle in ihrem Leben spielt. Leo ist der typische gute Kerl und hat ein Talent dafür zur falschen Zeit die richtigen Sachen zu tun und zu sagen.

Die Handlung basiert also darauf, dass die beiden wieder zusammenfinden, gezwungen durch ihren gemeinsamen Arbeitsplatz. Klingt vielversprechend, ist es nicht ganz. Klar es ist süß und es hat die Diskussion „Wir arbeiten zusammen, wir können nicht zusammen sein“, aber das läuft immer nur am Rande. All die ungelösten Probleme von ihr, Leo und ihrem Vater, wegen der Vergewaltigung, werden nur sehr kurz behandelt und im gleichen Atemzug gelöst. Die ersten 100 Seiten ist nichts passiert zwischen den beiden, es war nur gejammer rund um deren Job und ob sie den behalten werden, nicht aufgrund deren Beziehungen, die existierte da ja noch nicht. Es war einfach viel zu langgezogen und wenn es dann mal spannend wurde, wurde das Thema viel zu schnell behandelt und das Problem war augenblicklich gelöst. Dementsprechend war kaum Spannung in diesem Buch.

Eine wirklich gute Sache waren jedoch die Nebencharaktere. Es hat wirklich Spaß gemacht dieses kennenzulernen und dabei zu raten, wer wohl in den nächsten Bänden dran sein wird. Und ich habe für Band 2 und Band 4 die Pärchen erraten und bin auf beide schon sehr gespannt, in der Hoffnung ein bisschen mehr Inhalt vorzufinden.

Mein Fazit

Es war ein nettes Buch, wieder auf einem ähnlich gutem Niveau wie the Ivy Years. Es hätte durchaus mehr Handlung und mehr Spannung vertragen können. Aber es war ganz nett und gut zum Entspannen. Aber kein „Must Read“ für mich.

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