Rezension zu „Don‘t Love Me“ von Lena Kiefer – „Don‘t Love Me“#1

“Don‘t Love Me“ ist der erste Band der „Don‘t Love Me“-Reihe von Lena Kiefer. Es ist außerdem die erste New Adult Reihe von ihr. Sie hat bisher nur eine Jugendbuchreihe, „Ophelia Scale“, veröffentlicht. Und dem ein oder anderem ist vielleicht auch aufgefallen, dass dieses Buch im cbj Verlag erschienen ist. Da gibt es eigentlich nur Jugendbücher. Aber all das heißt ja noch nicht, dass das Buch nicht gut sein wird. Für mich heißt es nur mit anderen Erwartungen an das Buch ranzugehen.

In diesem Buch begleiten wir Kenzie auf ein Praktikum nach Schottland. Für ihr Innenarchitekturstudium braucht Sie das und gleichzeitig hat Sie dort die Chance die Heimat ihrer verstorbenen Mutter kennenzulernen. Aber auch Lyall verbringt seinen Sommer in dieser Stadt, jedoch nicht freiwillig. Seine Oma hielt es für Sinnvoll, damit er seinen Ruf wieder herstellen kann, um irgendwann komplett ins Familienunternehmen einzusteigen.

Die Geschichte zwischen Lyall und Kenzie spielt sich über 3 Bücher, daher ist band 1 nur der Einstieg, aber man merkt es nicht unbedingt. Es ist nicht zu sehr in die Länge gezogen. Ab und zu hätte es eine Seite weniger auch getan, aber so haben wir die Charaktere sehr genau kennengelernt und sind mit in deren Alltag gezogen worden. Außerdem verspricht Band 2 und 3 eine menge Spannung und dafür wird sich die Länge der Reihe hoffentlich auszahlen.

Es ist eine typische Geschichte zwischen einem Badboy und der selbstbewussten Protagonistin, aber dafür spielt es in Schottland! Viele andere Leser haben kritisiert, dass dieses Buch kein besonderes Alleinstellungsmerkmal hat. Abgesehen von Schottland, stimmt das. Dadurch wird es meiner Meinung nach, aber nicht schlechter. Viele der „großen“ New Adult AutorInnen haben ein oder mehr Reihen, die kaum/keine Alleinstellungsmerkmale haben. Es ändert sich immer und immer mehr, eine sehr positive Veränderung, aber wie schon zu Beginn gesagt, sowohl die Autorin als auch der Verlag hat noch nicht viel Erfahrung in diesem Genre. Und dafür ist es ein sehr gutes Buch!

Den Schreibstil von Lena Kiefer kenne ich ja schon aus Ophelia Scale. Ich hatte kleine Startschwierigkeiten mit dem Buch, es hat gedauert bis ich drin war, aber danach konnte ich das Buch auch nicht mehr ignorieren. Ich habe es (bis auf die ersten 70 Seiten) an einem Abend durchgelesen und war begeistert.

Mein Fazit

Auch wenn das Buch an sich „nichts besonderes“ hat, bin ich begeistert. Es war ein guter Auftakt einer Reihe und ich bin gespannt wie es weiter geht und ob wir so viel Spannung bekommen wie ich erhoffe. Ich muss einfach wissen, wie es weitergeht.

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