Rezension „Feeling Close to You“ von Bianca Iosivoni – „Was auch immer geschieht“ #2

Dies ist der zweite und abschließende Band der „was auch immer geschieht“-Reihe. Die Handlung spielt ein paar Jahre nach dem ersten Band. Man spoilert sich zwar nicht groß, wenn man Band 2 zuerst liest, jedenfalls nicht mehr als wenn man den Klappentext liest. Aber ich lese Reihen trotzdem gerne in der richtigen Reihenfolge. Meine Rezension zum ersten Band findet ihr übrigens hier.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Bianca Iosivonis Thema für diese Reihe Tabu-Themen war. Im ersten Band ging es um Stiefgeschwister und in diesem um Altersunterschiede. Aber fangen wir von vorne an. In diesem Buch geht es um Parker, den besten Freund von Kelly aus Band 1. Parker ist mittlerweile einer der beliebtesten YouTube-Gamer und studiert auch nicht mehr Medizin. Tegan dagegen fängt gerade erst dann nach Unis zu gucken, sie macht schließlich gerade erst ihren Highschool Abschluss, aber auch sie ist Gamerin, sie streamt regelmäßig und gerade dabei lernen die beiden sich kennen. Sie bleiben im Kontakt und es beginnt zu knistern.

Der Altersunterschied zwischen den beiden ist jetzt nicht riesig. Sie ist 18 und er ist 24, also rechtlich gesehen kein Problem. Das Problem, dass ich hatte, war das Er sich lange Zeit nicht sicher war wie alt sie ist. Parker hat vermutet/gehofft, dass Teagan volljährig ist. Er hätte sie definitiv früher fragen sollen. Es ist nichts zwischen den beiden passiert außer einem Kuss, aber diese Unsicherheit von Parkers Seite aus, hat dafür gesorgt, dass ich mich unwohl gefühlt habe. Sobald es geklärt war, dass Teagan mit 18 alt genug ist, war die Beziehung zwischen den beiden für mich kein Problem mehr.

Das Besondere an diesem Buch ist wohl das gemeinsame Hobby der beiden. Wie oft findet man in Büchern schon eine positive Darstellung von Gamern? Eigentlich nie, gerade wenn es um eine Liebesgeschichte zwischen den beiden geht. Es bot dafür eine nette Abwechslung, aber denkt nicht, dass uns dadurch die tragischen Vergangenheiten erspart bleiben. Die sind schließlich definierend für das New Adult Genre. Aber es ist auf eine gute Art und Weise gelöst. Es war nicht zu übertrieben und besaß genug Tiefe um glaubhaft zu wirken. Insgesamt war die Handlung wieder sehr mitreißend und hat dafür gesorgt, dass ich am Ball geblieben bin.

Auch dieses Buch habe ich wieder als Hörbuch gehört und muss deshalb auch noch meinen Senf zu den Sprechern abgeben. Dieses Mal waren es zwei, eine für ihre Perspektive und einer für seine. Eine echt gelungene Abwechslung. Das einzig grausame in diesem Hörbuch waren die vorgelesenen Emojis, aber ich wüsste nicht wie man es sonst lösen sollte.

Mein Fazit

Nicht ganz den Hype wert, den es Anfang des Jahres bekommen hat, aber definitiv ein gutes Buch. Ich habe mich unterhalten gefühlt und sobald das mit dem Alter geklärt war könnt eich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen.

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