Rezension „Wie die Ruhe vor dem Sturm“ von Brittainy C. Cherry – „Chances“ #1

Mit einem Brittainy C. Cherry Buch lag ich bisher noch nie falsch und auch dieses hat mich mal wieder umgehauen, im positivsten Sinne überhaupt. Wie auch bei Colleen Hoover Büchern, berühren mich ihre Bücher jedes Mal und lassen mich nicht wieder los. Ich kann mir daher nicht erklären, warum ich so lange gebraucht habe mit diesem hier anzufangen.

In diesem Buch geht es um Grey und Ellie, die beiden haben sich in ihrer Jugend in einander verliebt, doch als Ellie dann mit ihren Eltern umgezogen sind, haben sich die beiden irgendwann auseinander gelebt und der Kontakt ist eingeschlafen. Doch per Zufall fängt Ellie als Nanny für Greys Kinder an und hat endlich die Chance ihm genauso beizustehen, wie er es getan als ihre Mutter den Kampf gegen Krebs verloren hat.

Okay, ich habe gerade noch behauptet, dass Brittainy C. Cherrys Bücher mich noch nie enttäuscht haben, aber dieses hätte ich fast abgebrochen. Einfach weil das Buch als Krebsgeschichte beginnt und ich momentan nicht in der Stimmung bin Bücher über den Kampf mit Krebs zu lesen, glücklicherweise habe ich durchgehalten, haufenweise Harry Potter Anspielungen, haben davon abgelenkt. Nach 150 Seiten war das Thema dann auch zu Großteil durch und es ging mit einem anderen Fokus weiter. Da dieses Buch keine Triggerwarnung hat, wollte ich zumindest dieses Thema schon mal erwähnt haben.

In dieser Liebesgeschichte steckt so viel Gefühl und so viel Leid, dass man die Hauptcharaktere einfach nur umarmen will. Die Entwicklung der Charaktere war ziemlich passend. Sie zeigt wie sehr dein Umfeld dich beeinflussen kann und wie sehr andere Menschen daran verantwortlich sind, dich zu formen. Es ist vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders originell, aber es ist sehr gut ausgeführt und darauf kommt es an. Man kann nachvollziehen, warum etwas so passiert ist und es fühlt sich echt an, nicht erzwungen.

Es ist einfach dieses Buch zu verschlingen. Der Schreibstil von Brittainy C Cherry lädt dazu ein dieses Buch in einem zu verschlingen und gar nicht mehr aufzuhören zu lesen. All die kleinen Details wie z. B. die Libellen, die man auch auf dem Cover wieder findet, machen die Geschichte einfach nur wunderschön und selbst ich, die den halben Plot vergisst, nachdem ich das Buch zuschlage, kann mich noch daran erinnern.

Mein Fazit

Dieses Buch ist einfach berührend und ein Must-Read für New Adult Fans, wenn man mit der Thematik Krebs umgehen kann. Ich kann es einfach nur empfehlen, weil es genau das ist was ich erwartet habe und mich in keiner weise enttäuscht hat.

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