Rezension zu “Let it snow” von Maureen Johnson, John Green und Lauren Myracle

An ill-timed storm on Christmas Eve buries the residents of Gracetown under multiple feet of snow and causes quite a bit of chaos. One brave soul ventures out into the storm from her stranded train and sets off a chain of events that will change quite a few lives. Over the next three days one girl takes a risky shortcut with an adorable stranger, three friends set out to win a race to the Waffle House (and the hash brown spoils), and the fate of a teacup pig falls into the hands of a lovesick barista.

Bild und Text vom Penguin Verlag

Dieses Buch ist auch auf Deutsch erschienen unter dem Titel “Tage wie diese” und auch auf Netflix findet ihr die Verfilmung auch unter dem Titel.

In diesem Buch finden wir drei Geschichten, alle drei spielen Heilig Abend in Gracetown. Gerade an diesem Abend gibt es einen Schneesturm, der all unseren Hauptcharakteren Weihnachten ruiniert.

in der ersten Geschichte geht es um Jubilee, die Kurzfristig Weihnachten bei ihren Großeltern verbringen muss und deshalb in einen Zug nach Florida steigt, doch der Zug kommt nur bis nach Gracetown. Nun steckt sie alleine in einem Zug in einer Kleinen Stadt, wo sie niemanden kennt an Weihnachten fest. Doch dann lernt sie Stuart kennen und muss die Feiertage nicht allein verbringen.

Im der zweiten Geschichte von John Green geht es um JP,”The Duke” und Tobin. Tobins Eltern könnten aufgrund des Sturms nicht zurück nach Hause kommen, was Tobin nicht unbedingt stört, er freut sich über den schönen Abend mit seinen Freunden. Als dann auch noch Keun anruft und erzählt, dass das Diner voll ist mit Cheerleadern, die mit dem Zug gestrandet sind und sich im Diner aufwärmen, wirkt Weihnachten perfekt. Das Problem ist nur, das Diner liegt am anderen Ende der Stadt und der Schneesturm macht es nicht gerade einfach voran zu kommen.

In der letzten Geschichte, geschrieben von Lauren Myracle, geht es um Addie. Addie wurde gerade von ihrem Freund verlassen und versinkt im Selbstmitleid. Ihre Freundinnen Dorrie und Tegan sind so langsam von der Dramaqueen Addie genervt und geben ihr Weihnachten die Chance, zu beweisen, dass sie auch mal für andere da sein kann und es sich nicht immer nur um sie dreht.

Am schönsten von den drei Geschichten fand ich die erste, Maureen Johnson hat es geschafft auf wenigen Seiten so viel Witz, Gefühl und Wärme in die Geschichte zu legen. Es war sehr entspannend diese Geschichte zu lesen. John Green hat mich ehrlich gesagt enttäuscht. Ich konnte mich nicht ganz auf die Figuren einlassen und irgendwie fand ich das ganze zu vorhersehbar. Lauren Myracle hat es geschafft ein bisschen Spannung in das ganze Hinein zu bringen.

Geschrieben waren alle Geschichten sehr schön und ich hatte kaum Probleme. Auch hier ist Maureen Johnson wieder weiter vorn als die anderen beiden, aber der Unterschied ist kaum messbar. Ich konnte dieses Buch als wenn es auf deutsch geschrieben wäre.

Der Film ist dagegen nur an das Buch angelehnt, deshalb seit nicht enttäuscht, wenn ihr ihn guckt. Es ist trotzdem ein toller Film und es macht Spaß ihn anzusehen.

Fazit

Für die Weihnachtszeit super um ein bisschen in die Festliche Stimmung zu kommen ohne zu viel über Weihnachten zu lesen. Gerade durch die Kürze bietet sich das Buch an, wenn man nur kurz Zeit hat um zu lesen. Auch die verschiedenen Autoren bieten eine super Möglichkeit um die Autoren nur mal reinzulesen. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn ich besonders bei John Green anmerken muss, dass er schon besseres geschrieben hat.

Meine Bewertung

4 von 5 Büchern

Deutscher Titel: “Tage wie diese” | Originalsprache: Englisch | Erscheinungsdatum Erstausgabe: 2008 | Preis (Taschenbuch): 7,99 £ | ISBN: 978-0-141-34917-6 | 304 Seiten

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