Rezension „Wonderlands“

Heute möchte ich euch ein Buch über Bücher vorstellen. Und zwar die beste Art von Buch, die die nicht auf den Stapel der ungelesenen Bücher kommt. Jedenfalls bei mir. „Wonderlands“ stellt eine Auswahl der bedeutenden Bücher vor, zwischen Homers Odyssee und Suzanne Collins Tribute von Panem ist alles dabei. Hohe Literatur und Kinderbücher, Fantasy, Dystopie und Erzählungen in Gedichtform, wobei das eine natürlich nicht das andere ausschließt.

Literaturgeschichte kann richtig spannend sein, denn so viel spiegelt sich in der Literatur wider, die Ängste und Sorgen einer Gesellschaft, Moral und Werte Vorstellungen, Ideale und Wünsche, aber oftmals wird das in der Schule ziemlich langweilig, weil man ein Werk vorgesetzt bekommt und das dann zu Tode analysiert. Dadurch ist bei mir die Hemmschwelle auch immer sehr hoch vor Klassiker, weil ich damit einen riesigen Aufwand verbinde.

Eine Karte aus „Wonderlands“

Natürlich gibt es auch genug Leute, die richtig viel Spaß daran haben und richtig in diesen Analysen aufgehen, aber bis ich so weit bin dauert es noch ein paar Jahre. Da kommt uns „Wonderlands“ zur Hilfe. Es analysiert nicht das Buch für dich, aber es senkt die Hemmschwelle. Auf wenigen Seiten wird zu jedem Buch erklärt um was es geht, warum das Buch so bedeutend ist, ein paar Fakten zum Autor und noch ein paar Funfacts wie Verfilmungen und Vertonungen des Werkes. Zusätzlich gibt es noch Karten und Bilder. Mit anderen Worten ein Traum.

Ich habe noch nicht annähernd alle Beiträge aus diesem Buch gelesen, aber die, die ich gelesen habe, waren informativ und interessant. Bei Büchern, die ich schon gelesen habe, habe ich neue Blickwinkel auf das Buch gefunden. Zum Beispiel „der kleine Prinz“, ich wusste nicht das der Autor Pilot ist und kurz nach den Veröffentlichung (1943) in einem Aufklärungsflug (1944) verschollen ist, sein Flugzeug ist erst 2014 gefunden worden und man weiß immer noch nicht wieso es abgestürzt ist.

Buch mit Post-its
Ich habe schon mal markiert was ich schon gelesen habe (blau) und was ich noch lesen will (rosa).

Aber auch zu Büchern, die ich noch nicht gelesen habe, stehen interessante Dinge in diesem Buch. Da fällt mir spontan „Der Report der Magd“ ein. Margaret Atwood hat in dieser Dystopie nur Technologien verwendet, die zur Zeit der Entstehung 1985 schon erfunden waren. Dabei spielt dieses Buch in der Zukunft, die Autorin wollte nicht vorgeworfen bekommen, die Zukunft falsch zu interpretieren.

Mein Fazit

“Wonderlands“ bietet eine Reise durch die Literatur. Sie zeigt das wichtigste aus allen Epochen und gibt wunderbare Tipps, welche Bücher man sich nicht entgehen lassen sollte.

Eine Leseprobe und noch viel mehr Hinweise zu dem buch findet ihr hier.

One Reply to “Rezension „Wonderlands“”

  1. Liebe Rika,

    ich habe mit dem Buch schon geliebäugelt, mich aber nocht nicht überwinden können. Deine Markierung machen allerdings deutlich, dass das Rauspicken ausreicht, um mit dem Buch warm zu werden.
    Danke für die Vorstellung.

    Liebe Grüße
    Tina

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