Rezension „More Than This“ von April Dawson (Up all Night #3)

Würdest du für die Liebe alles riskieren, auch wenn es dich eure Freundschaft kosten könnte?Landschaftsarchitektin Grace hatte noch nie wirklich Glück in der Liebe. Und dass alle in ihr und ihrem besten Freund Zayn das perfekte Paar sehen, macht die Sache nicht besser. Denn so nahe sie sich auch stehen, der Draufgänger und die schüchterne Romantikerin könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch fällt es Grace zunehmend schwerer, das prickelnde Knistern zwischen ihnen zu ignorieren. Aber kann sie es wirklich wagen, Zayn ihre Gefühle zu gestehen, wenn es sie ihre Freundschaft kosten könnte? 

Text und Cover vom Verlag

Dieses Buch wurde mit über NetGalley als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies ist der dritte Band der „Up all Night“-Reihe, hier findest du meine Rezensionen zu Band 1 und Band 2.

Es ist schon etwas länger her, dass dieses buch erschienen ist (April) und dementsprechend lange lag es zu meiner Schande ungelesen hier rum, aber ich habe mich endlich mal hingesetzt und es gelesen. Aber zu diesen Zeiten bedeutet Zeit ja auch kaum etwas. Und jetzt ich will endlich diese Reihe beenden! Und insgesamt war ich positiv überrascht von den Buch.

Der zweite Band hat mich enttäuscht, er war oberflächlich und nicht das was ich von dem Buch erwartet hatte, dementsprechend überrascht war ich, als mir dieser Band gefallen hat. Aber fangen wir von vorne an. Es ist der letzte Band in einer New Adult Reihe, also werden die zwei letzten Singels des Freundekreis jetzt wohl ein Paar werden. Schließlich können die anderen Paare jetzt ja nur glücklich sein wo sie sich erstmal gefunden haben. Halt, Nein ich werde zu kritisch für dieses Buch. Okay typische Friends to Lovers Situation, beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber wollen ihre Freundschaft nicht ruinieren. Bis hierher nichts neues.

Aber sie entdecken ihre gegenseiten Gefühle nicht betrunken und landen im Bett, es baut sich tatsächlich langsam diese Spannung zwischen den beiden auf und wenn ich langsam meine, dann meine ich die Hälfte es Buches ist vorbei und es ist noch nichts passiert. Aber das hat mir tatsächlich nichts ausgemacht, weil ich unsere Protagonisten sehr mag. Sie ist selbstbewusst und selbstständig und trotzdem schüchtern und zurückhaltend. Ich finde sie irgendwie cool, sie hat ihr eigenes Unternehmen aufgebaut und ist erfolgreich, er dagegen befindet sich immer noch in einer selbstfindungsphase mit eine etwas tragischen vergangenheit.

Was mir an der Handlung überhaupt nicht gefallen hat, war der typische Krisenmoment zwischen den beiden. Du weißt schon das typische „das Buch hat nur noch 50 Seiten, jetzt muss deren Liebe nochmal auf die Probegestellt werde“, das wirkte in diesem Buch erzwungen und unnötig. Es wirkte wie aus der Luft gegriffen und passiert so schnell das man es auch hätte überblättern können ohne was zu verpassen.

Mein zweiter Kritikpunkt, das Ende. Ich will jetz nicht spoilern, wobei man bei New Adult nicht wirklich von spoilern reden kann, wenn man schon durch den Klappentext weiß wie es ausgeht. Jeder hat sein Happy-End bekommen, jedes Paar wurde noch einmal in den Fokus gerückt mit den schönen Zusatz „Ein Jahr später“, „Noch ein Jahr später“ und dem obligatorischen „Fünf Jahre später und wir sind immer noch so glücklich wie am ersten Tag, weil wir ja unsere Krise schon hatten, jetzt geht es uns und unseren 20 Kindern so gut, dass sie all ihre Träume aufgibt, um Hausfrau zu werden und jegliche Ambitionen in den Wind schießt“. Merkt man, das ich von Happy Ends im New Adult-Genre genervt bin? So ganz dezent?

Okay abgesehen davon habe ich das Buch innerhalb eines Tages beendet und fand es ganz unterhaltend. Es ist gut geschrieben, wenn auch nicht ganz so gut geplottet. Ich habe mir einfach mehr erhofft, aber das liegt nicht an dem Buch, das ist ein Problem des gesamten Genres. Ich meine es hat doch einen Grund warum colleen hoover so erfolgreich ist, sie bietet jedenfalls in ihren neuen Büchern Abwechslung und einen Blick über das Happy End hinaus.

Mein Fazit

Das Buch war besser als das vorherige

2 Replies to “Rezension „More Than This“ von April Dawson (Up all Night #3)”

  1. Nach deiner Rezension bin ich froh, dass ich das letzte Buch nicht auch noch gelesen habe. Die ersten beiden Bände haben mir schon nicht gefallen, weshalb ich mich dazu entschlossen habe, “More than this” nicht zu lesen. Man bin ich gerade glücklich. Schade, dass es anscheinend genauso konstruiert war, wie die beiden davor.
    Aber eine gute und aufschlussreiche Rezension deinerseits. Liebe Grüße 🙂

  2. Hi Rika,

    oh ha, du hast die Faxen mit NA echt dicke. Einerseits verstehe ich die kritik, andererseits sucht man solche Happy Ends manchmal. Zumindest geht es mir ab und an so.
    Dafür ist mir die Abwechslung in der Storyline wichtig und Repräsentation wäre cool oder überhaupt gesellschaftliche Themen, nicht nur ne Liebesgeschichte.

    Danke für deine ehrlichen Worte, auf jeden Fall.

    Liebe Grüße
    Tina

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