Black Lives Matter Bücher

In meiner letzten Rezension habe ich es schon ein wenig angesprochen. Auch wenn sich die Black Lives Matter Bewegung (BLM) dieses Mal länger hält, rutscht sie schon wieder in den Hintergrund und da ich hier auf meinem Blog bisher kaum was zu dem Thema geschrieben habe, wollte ich euch ein paar Bücher zu dem Thema, speziell Polizei-Gewalt gegenüber BIPOC, vorstellen, die ich gelesen habe.

The Hate U Give und die Black Lives Matter Bewegung

„The Hate U Give“ von Angie Thomas

Dieses Buch ist vermutlich die erste empfehlung, die jeder von uns zu diesem Thema hört. Dies war das erste Buch, dass ich zu diesem Thema gelesen habe und es ist ein super Einstieg in die Thematik. Das Buch berichtet von Starr. Sie sieht wie ihr bester Freund vor ihren Augen lwährend einer Polizeikontrolle erschossen wird. Sie ist mittendrin im Medienrummel, in der Wut der NAchbarschaft und muss sich entscheiden ob sie öffentlich als Zeugin etwas sagt oder ob sie ihr eigenes Leben schützt und damit nicht an die Öffentlichkeit geht.

Dieses Buch ist hart und emotinonal zu lesen, es fesselt und lässt einen nicht mehr los. Und genau das brauchen wir bei diesem Thema, 509 Seiten die dir das Problem erklären, dir zeigen wie es ist mittendrin zu sein. Welche Schwierigkeiten und Hürden begenen BIPOC in ihrem Alltag und während solcher Situationen? Ich bin mir sicher, dass das nur ein kleiner Teil ist, deshalb ist es wichtig verschiedene Bücher aus dieser Thematik zu lesen, um mehr Perspektiven zu erleben.

In Dear Martin schreibt Justyce Briefe an Martin Luther King, hier ein Auszug aus dem ersten.

„Dear Martin“ von Nic Stone

Das nächste Buch wird meistens zusammen mit „THUG“ („The Hate U Give“) genannt, aus guten Grund. Beide Bücher behandeln ähnliche Themen, Polizeigewalt gegenüber Schwarzen Teenagern, beide Bücher sind ziemlich gut geschrieben und bei beiden steht ein kleiner Satz von John Green auf dem Cover. Okay das letzte hatte nicht wirklich was mit dem Buch, sondern eher mit dem Buchgeschmack von John Green zu tun.

Ich finde es wichtige beide Perspektiven dieser auf den ersten Blick ähnlichen Bücher zu kennen, während es im ersten eher darum geht ob man seine Stimme erhebt nachdem man so etwas erlebt hat. Geht es in „Dear Martin“ viel mehr darum wie ein schwarzer Teenager damit umgeht Opfer zu sein, als Täter dargestellt zu werden ohne was getan zu haben und um die Frage wie gehts weiter. Außerdem gibt es in diesem Buch eine weiße Protagonistin, die mir als weiße Leserin es einfacher gemacht dieses Buch zu lesen. Nicht das dies etwas ist, was notwendig in Büchern ist. Wir brauchen nicht noch mehr weiße Charaktere in Büchern, aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe und es mit „THUG“ verglichen habe, wurde mir zum ersten Mal klar, wie es ist ein Jugendbuch zu lesen nicht mich in dem Buch repräsentiert zu finden.

Außerdem wird in diesem Buch Rassismus viel mehr diskutiert und reflektiert mit dem was gerade im Buch passiert. Aber bevor ich mich hier um Kopf und Kragen schreibe und noch irgendwelche Zweifelhaften Aussagen über dieses Buch mache, verweise ich euch einfach auf meine Rezension. Und wenn ihr könnt schaut euch Nic Stones andere Bücher an, die sind einfach fantastisch und die Fortsetzung zu diesem Buch ist im englischen auch schon angekündigt zum Ende des Jahres.

Und das letzt Buch, dass ich euch heute Empfehlen möchte ist:

„Tyler Johnson was here“ von Jay Coles

So sehr sich die vorherigen ähneln, so sehr unterscheidet sich dieses hier. „Tyler Johnson was here“ erzählt nicht davon wie der Protagonist direkt Zeuge/Opfer von Polizeigewalt wurde. In diesem Buch geht es darum, dass Tyler Johnson verschwindet und Marvin, sein Zwillingsbruder, ihn sucht. Aber auch dieses Buch passt zur Black Lives Matter Bewegung, da es darum geht, dass die Polizei nicht unbedingt hilfreich ist Tyler zu suchen. Eigentlich steht sie mehr im Weg. Wie genau das alles passiert und welche Zusammenhänge und Verwicklungen zu BLM will ich jetzt nicht vorwegnehmen.

Hier sehe ich eine Mischung aus „THUG“ und „Dear Martin“, denn es zeigt wie die Öffentlichkeit solche Nachrichten aufnimmt, welche Handlungen folgen, aber es fokussiert sich auch darauf was passiert mit den Angehörigen, den Opfern nach dem es passiert ist. Und es zeigt auf eine erschreckende Art wie „Normal“ dieser Zustand der Ungerechtigkeit in dieser Nachbarschaft ist. Aber auch hier zu findet ihr meine Rezension hier.

Und jetzt?

Nun ja jetzt könnt ihr die Bücher lesen oder euch über die BLM-Bewegung schlau machen. Wichtig dabei schaut auf diversen Plattformen. Klar eure Nachrichtenplattform des Vertrauens gibt euch vielleicht einen guten Überblick, aber ich finde es wichtig Individuelle Geschichten zu hören, deshalb verweise ich gerne auf Social Media.

Für den Anfang sind hier ein paar Links:

Naya Reads and Smiles: Beening Black on Booktube

Black Lives Matter Berlin

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