Rezension | “Kill the Queen” von Jennifer Estep

Im Königreich Bellona bestimmen die magischen Fähigkeiten einer jeden Person über deren Ansehen und Rang. Da die junge Lady Everleigh anscheinend über keinerlei Magie verfügt, verbringt sie die meiste Zeit in den Schatten des königlichen Hofs. Üblicherweise wird sie vom restlichen Adel übersehen und vergessen. Doch dunkle Mächte arbeiten innerhalb des Palasts. Als Everleighs Cousine, die Kronprinzessin Vasilia, ihre Mutter ermordet und den Thron besteigt, verändert sich alles. Evie selbst kann Vasilias Anschlag nur dank ihrer geheimen Fähigkeit entkommen – sie ist immun gegen Magie, die auf sie gerichtet wird. Auf ihrer Flucht stößt Evie auf den berüchtigten Gladiator Lucas Sullivan, einem mächtigen Magier, den ein Geheimnis umgibt …

Text und Cover vom Verlag

Ich bin großer Fan von Jennifer Esteps Frostkuss Reihe und ziemlich schlecht darin ihre anderen Reihen anzufangen, deshalb dacht ich mir, dass ich ihr neueste Buch und dmit ihre neuste Reihe einfach anfange und versuch so auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Diese Reihe ist ihre erste High-Fantasy Reihe. Wir bewegen uns also zum ersten Mal in einer komplett von ihr erdachten Welt. Und es ist eine Welt voller Frauenpower! Das hat mir sofort zugesagt. Wir verfolgen in diesem Buch Lady Everleigh, die, nachdem die Königin ermordet wurde, aus dem Palast fliehen muss, um ihr Leben zu retten. Ganz auf sich allein gestellt beginnt sie in einer Gladiatoren-Arena ein neues Leben.

Ich war zunächst etwas skeptisch, ob mir diese Reihe genauso zusagen wir wie die Frostkuss-Reihe, da ich echt begeistert von der bin. Und es dauert auch um die 50 Seiten bis sich diese Skepsis gelegt hat, aber dann war ich gefesselt von diesem Buch. Es hat mich nicht mehr losgelassen, so sehr, dass ich ein paar Stunden länger aufgeblieben bin, um das Buch zu beenden und sowas mache ich eher selten. Aber die Welt hat mich begeistert und neugierig gemacht, ich will einfach nur mehr. Ich will wissen wie die benachbarten Königreiche funktionieren, wie die einfache Bevölkerung lebt, was vor dem Buch passiert ist, was danach passieren wird. Das ist eine Menge Neugier, dafür, dass ich nur Band 1 kenne.

Das Buch ist nicht perfekt, aber ziemlich nah dran. Meine Probleme fokussieren sich auf die Protagonistin, Lady Everleigh. Das ganze Buch über wartet man darauf, dass sie den Personen, denen sie vertraut, ihre Identität anvertraut. Es gibt sehr viele gute Gründe dies zu tun, doch es passiert einfach nicht. Das ist auf Dauer ziemlich frustrierend, denn man will sie einfach nur anschreien, dass sie endlich darüber reden soll. Dies passt übrigens perfekt zu meinem zweiten Problem. Sie ist 28 in dem Buch, was mal eine schöne Abwechslung ist, aber sie verhält sich wie jede 18-Jährige in einem Jugendbuch. Man merkt ihr ihr alter einfach nicht an. Und das ist etwas Schlechtes in diesem Zusammenhang. Ja, vielleicht hatte sie nie dieses Erlebnis, dass sie gezwungen hat erwachsen zu werden, aber die meisten Menschen bekommen das trotzdem hin.

Mein Fazit

Ein guter Reihenauftakt mit viel Potenzial für die Protagonistin. Ich freue mich schon darauf mehr aus dieser Welt zu lesen und die Reise von Everleigh weiter zu verfolgen. Im ersten Band ist schon so viel passiert, da bin ich gespannt was Band 2 und 3 noch bereithalten.

Meine Bewertung: 4 von 5 Bücher

4 von 5 Büchern

One Reply to “Rezension | “Kill the Queen” von Jennifer Estep”

  1. Hallöchen Rika,

    ich finde die Begabung der Protagonistin interessant. Ähnliche Züge kenne ich aus filmen oder Serien, wie zum Beispiel bei X-Men.
    Eine Begabung, die nicht offensichtlich ist, macht es spannend und dann noch das Gladiatorenthema, richtig cool. Ich hoffe für dich, dass die Prota noch über sich hinauswächst und den Mund aufmacht.

    Liebe Grüße
    Tina

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