Rezension | “Abschied” von Pola Polanski

Mir wurde dieses Buch als E-Book zur Verfügung gestellt.

Elisabeth lernt Jonas nach einer zerbrochenen Ehe im Freibad kennen. Doch Jonas ist verheiratet. Nach einer Liebesbeziehung von vier Monaten kehrt Jonas zu seiner Familie zurück. Elisabeth zerbricht immer wieder psychisch, wenn ihre Beziehungen scheitern. So auch diesmal. Ein langer Spaziergang Elisabeths durch Stuttgart legt sich wie eine Klammer um diesen surrealen Roman.

Text und Cover vom Verlag

Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe war ich mir unsicher, ob dieses Buch tatsächlich etwas ist und habe nicht direkt zugesagt. Aber nachdem nach über einer Woche immer noch spekuliert habe wie das Buch ausgehen könnte, musste ich es einfach lesen, denn wenn ich eins weiß, dann das ich Klappentext normalerweise sofort vergesse. Außerdem finde ich das Cover sehr interessant.

Die Idee der Handlung fand ich richtig interessant, jedoch kam ich mit der Art und Weise wie es geschrieben wurde nicht ganz klar. Es gibt ständig Zeitsprünge und kaum etwas wird in einer, meiner Meinung nach, logischen Reihenfolge erzählt. Dieses Buch ist kaum 150 Seiten lang und hat sich so viel länger angefühlt. Ich kam nicht wirklich voran und das hat frustriert. Denn nicht waren es Zeitsprünge von verschiedenen Jahren, dann kamen auch noch verschiedenen Monate dazu. Ich bin froh, wenn ich mir die Jahreszahl merken kann, beim Monat ist dann Schluss. Außerdem waren dann auch Briefe und Erinnerungen, an die sie sich 1999 oder so erinnert hat, aber meiner Meinung nach viel früher gespielt haben, dabei.

Sobald man in der Handlung drin ist und ungefähr verstanden hat um was es geht, wird es interessant. Man beginnt Elisabeth, die Protagonistin, zu verstehen. Man versteht sie nie komplett, aber die Handlungen beginnen Sinn zu haben. Wie in einem Puzzle fügen sich Teile aneinander und man versteht, warum sie so oder so handelt. Ich vermute, dass der Schreibstil ihre Gedankenwelt auch ein Stück weit widerspiegeln soll, so wie man die Protagonistin nicht wirklich versteht, so versteht man zuerst auch nicht die Handlung. Aber war das die beste Entscheidung? Sollte man es dem Leser einfacher machen, das Buch zu verstehen und somit für mehr Menschen zugänglich? Oder behandelt man ein Buch wie jede andere Art von Kunst und überlässt dem Künstler wie Zugänglich das ganze sein soll? Diese Frage kann vermutlich keiner beantworten.

Auch gestört hat mich an dem Buch, dass scheinbar nicht geprüft wurde ob orthografisch alles richtig war. Und wenn so etwas von mir kommt, dann heißt das schon etwas. Ich sehe kaum Rechtschreibfehler oder Fehler in Zeichensetzung, deshalb findet man auch so viele in meinen Beiträgen. Aber wenn anstatt von ” eine 2 dort steht, fällt mir das auf (in Kapitel “Februar 1999”). Mehr Fehler habe ich mir nicht markiert, aber auch andere Rezensionen auf Lovelybooks sprechen davon.

Mein Fazit

So sehr mich die Handlung interessiert und fasziniert hat, so schwierig war es auch in die Handlung reinzufinden. Die Zeitsprünge und unterschiedlichen Formate waren irritierend, aber wenn man konzentriert dabei ist und die Hälfte gelesen hat, kann man sich endlich auf die Handlung konzentrieren und dann fand ich es durchaus spannend. Ich werde das Buch nicht noch einmal lesen und weiß auch nicht an wen ich es weiterempfehlen soll.

Meine Bewertung: 3 von 5 Büchern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.