Science-Fiction für Anfänger |Rezension | “Neon Birds” von Marie Grasshoff

Für viele klingt Science Fiction erst einmal abschreckend, man bringt es in verbindung mit Star-Wars und Star Treck und das klingt ziemlich kompliziert für ein Buch. Aber das muss es nicht sein. So wie es High-fantasy und Urban-Fantasy gibt, gibt es auch bei Science-Ficton Abgrenzungen und Subgenres. Aber ich will jetzt nicht ins Detail gehen, denn eigentlich kenne ich mich in dem Genre nicht aus. Ich bin, wie wahrscheinlich viel von euch, mehr im Fantasy Genre unterwegs. Doch ab und zu habe ich richtig Bock auf Sci-Fi und dafür ist “Neon Birds” genau richtig. Oder wenn ihr dieses Genre noch nicht kennt un einen Punkt zum einsteigen braucht. Wenn ihr Spaß an Dystopien habt, dann probiert dieses Buch auch einmal aus. Ich gebe euch mal den Klappentext und dann geht es auch schon zu meinen Gründen für “Neon Birds”.

Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschheit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern …

Text vom Lübbe Verlag

1. Es spielt in einer Nahen Zukunft

Das Buch spielt im Jahr 2101, also so in 81 Jahren. Gar nicht mal so weit weg. Dadurch kommt einem vieles in dieser Welt bekannt vor und kann sich schnell an die Veränderungen gewöhnen. Die Menschen leben noch auf der Erde und einige Dinge werden sich so schnell auch nicht ändern. Die Weltpolitik mag eine andere sein, aber es gibt immer noch abgelegene Dörfer und Stämmen, mit eigenen Bräuchen, junge Menschen in Unis…

2. Es erinnert sehr an eine Dystopie

Wer von euch gerne Dystopien liest, ist bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Ein paar junge Menschen müssen die Welt vor einem Virus retten, klingt erstmal sehr dystopisch. Noch ein paar Cyborgs und KIs dazu und schon ist es Sci-Fi. Das klang etwas abwertend, sollte es aber nicht sein. Ich versuche euch damit nur klar zu machen, dass ihr Bücher wie dieses wahrscheinlich schon gelesen habt. Wenn ihr Ophelia Scale und Scythe gelesen habt, dann wisst ihr schon wie spannend eine KI sein kann. Dann noch ein bisschen Tribute von Panem, da uns in “Neon Birds” viel Soldaten und eine junge Frau mit einem Bogen begegnet und Cat & Cole da die Autorin selbst die Gegner als Zombie-Cyborgs beschrieben hat. Also mit den Thematiken habt ihr euch zum Großteil schon auseinander gesetzt, warum jetzt Angst vor einem Buch nur weil es einem anderen Genre zu geteilt wird.

3. Neon Birds ist erst der Anfang

“Neon Birds” ist der erste von drei Bänden und schon in diesem Band passiert einiges. Die Welt und die Charakter werden nicht einfach nur vorgestellt, es gibt Spannung und abwechslung. Selbst während wir noch versuchen die Charaktere auseinander zu halten und kennenzulernen, bekommen wir schon aktion szenen. Wir lernen dirket was unsere Helden können, wo ihre Schwächen liegen und woran sie zugrunde gehen könnten. Und ganz ehrlich wenn es so weiter geht, werde ich mit ihnen daran zugrunde gehen.

4. Buch und Hörbuch gleichzeitig

Ich habe bei diesem Buch ziemlich häufig zwischen dem Buch und dem Hörbuch (gibts auf Spotify) gewechselt. Nicht weil ich den Schreibstil nicht  mochte, sondern, weil ich irgendwie den Drang hatte auch noch was anderes zu tun. Also habe ich das Hörbuch angemacht und mein Bücherregal umsortiert. Das Hörbuch ist gerade für den Anfang ziemlich hilfreich, denn so wird man etwas langsamer in die neue Welt eingeführt und kann besser auf die Details achten. Aber es ist ziemlich einfach wieder in das Buch zurück zu finden. Man braucht nur etwas Geduld dabei, da ein Track nicht ein Kapitel entspricht.

5. die Autorin

Ein großer Pluspunkt ist es immer, wenn man die Autorin sympathisch findet. Ich habe “Neon Birds” nur gelesen, weil ich der Autorin auf Instagram gefunden habe und ihre Storys sehr unterhaltsam fand. Das mir das Buch auch gefallen hat, motiviert mich nur noch mehr von ihr zu lesen. Also schaut bei ihr vorbei, wenn ihr noch Motivation braucht.

2 Replies to “Science-Fiction für Anfänger |Rezension | “Neon Birds” von Marie Grasshoff”

  1. Liebe Rika,

    danke für diesen Beitrag. Du hast tief in meine seele geschaut, denn Sci-Fi ist nicht so meins, dafür bin ich Fantasy-Liebhaber. Ich habe bereits gehört, dass Neon Birds ein Mix aus vielen darstellt. Ich behalte es jetzt auf jeden Fall im Hinterkopf 😉

    Liebe Grüße
    Tina

    1. Hallo Tina,

      ich freue mich sehr darüber, dass du dir das Buch näher anschaust. Wenn du es dann liest, wünsche ich dir ganz viel Spaß!

      Liebe Grüße
      Rika

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