Rezension | “Vicious” von V.E. Schwab

Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt.

V.E. Schwab ist eine Autorin, deren Bücher ich schon gehypt habe bevor ich auch nur eins in de Händen gehalten habe. Klingt merkwürdig, aber ich wusste einfach, dass ihre Bücher gut sind. Also so richtig gut. Ich folge ihr auf Twitter und finde ihre Persönlichkeit dort einfach nur liebenswürdig. Da ich nun aber schon ein paar Monate nicht mehr auf Twitter aktiv bin, kann ich nichts zu ihrem neuesten Post und Mitteilungen sagen. Sie ist mir als Mensch nur so unglaublich sympathisch, dass ich so sehr gehofft habe ihre Bücher zu mögen. Und ich habe Glück, bisher bin ich von den beiden Büchern, die ich von ihr gelesen habe, begeistert.

In Vicious, Englisch für Bösartig, geht es um Victor und Eli. Die beiden haben herausgefunden wie man zu einem EO, einem Extraordinären Menschen aka Mensch mit „Superkräften“, wird. Wer kann bei der Versuchung schon wiederstehen so zu werden wie all die Superhelden. Doch nur weil man ein EO ist, ist man noch lange kein Superheld. Nur weil man eine „Superkraft“ hat, ist man noch lange kein Held. Doch macht einen das direkt zum Bösewicht? Ist man eine Bedrohung für die Menschheit als EO nur weil man kein Held ist?

Ich liebe das Konzept dieses Buches, die Art und Weise wie mit gut und Böse gespielt wird. Wie alle Personen sich ständig in einer Grauzone befinden und man ständig versucht heraus zu finden, wessen Grau ist gerade dunkler. Wer ist hier eigentlich der Bösewicht? Und wer ist der Held der Geschichte? Tut hier überhaupt einer den Menschen einen Gefallen?

Erzählt wird das ganze in ständigen Zeitsprüngen und erst im letzten drittel können wir endlich nachvollziehen was mit Eli und Victor über 10 Jahre passiert ist. Angefangen mit der Entdeckung bis zum großen Wiedertreffen. Dabei werden die Geschichten von anderen EOs erzählt, von denen die auf „natürlichen“ Wege zum EO geworden sind.

V.E. Schwabs Schreibstil ist großartig, sie macht es so leicht all diesen Zeitsprüngen zu folgen. Ich hatte zwischen durch echt Angst alles durcheinander zu bekommen, aber man wird nie groß überfordert mit zu vielen Handlungssträngen. Jedoch war dieses buch nicht perfekt. Die welt war interessant, keine Frage, und ich will mehr lesen, aber ich war von „Die vier Farben der Magie“ sehr viel mehr gefesselt. In diesem Buch konzentriert sie sich sehr auf den Konflikt zwischen Gut und Böse. Es wäre aber auch schön gewesen mehr über EOs und deren Alltag zu lesen.

Mein Fazit zu „Vicious“

Ich war mir lange Zeit unsicher ob dieses Buch aus der Perspektive des Helden oder des Schurken erzählt wird. Letztlich ist das aber nicht entscheidend, denn dieses Buch zeigt wie sehr die grenzen Zwischen den beiden verschwimmen. Ich fand es einfach diesem Buch zu folgen und es zu verschlingen. Ich liebe V.E. Schwabs Bücher und werde weiter Fangirlen. Ich freue mich schon darauf im zweiten Band mehr über diese Welt zu lesen. Ich kann jedoch nicht sagen, dass dieses Buch perfekt war, denn ich kenne eins von ihr das besser war.

Meine Bewertung

4 von 5 Büchern

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