Rezension | “Die Geisterkönigin” von Sarah Beth Durst

Dieses Buch ist der dritte und abschließende band der Königinnen von Renthia-Reihe. Meine Rezensionen zu Band 1 und Band 2 findet ihr auch auf meinem Blog.

Drei Königinnen, zwei Reiche, ein Krieg – das packende Finale der mehrfach ausgezeichneten Trilogie.

Königin Daleina und Königin Naelin herrschen gemeinsam über Aratay und beschützen ihre Untertanen vor den Elementargeistern. Da werden Naelins Kinder von fremden Geistern entführt. Für sie ist klar, dass die Herrscherin des Nachbarreichs Semo dahinter steckt. Außer sich vor Zorn und bereit, das ganze Land zu zerreißen, folgt Naelin ihren Kindern. Doch in der Hauptstadt von Semo stellt ihr die feindliche Königin ihre Bedingungen: Wenn Königin Naelin ihre Kinder lebend wiedersehen will, muss sie abdanken – und ihr Volk im Stich lassen.

Text und Cover vom Penhaligon Verlag

Dieses Buch wurde mir über das Bloggerportal von Randomhouse zur Verfügung gestellt.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, den diese Welt ist einer meiner liebsten Fantasy Welten! Ich liebe die Idee von dieser Welt und konnte sie die ganze Zeit vor meinen Augen sehen. Aratay mit all seinen Bäumen und Geistern, den ganzen Brücken und eine Bibliothek die ausgiebig beschrieben wird, in die würde ich am liebsten einziehen.

So sehr ich diese Welt auch liebe, mit der Handlung hatte ich so meine Schwierigkeiten. Nicht weil die Handlung schlecht war oder es irgendwas gefehlt hat, es ging nur einfach um ein Thema zu dem ich keine wirklich Verbindung aufbauen kann. Gerade die ersten 120 Seiten waren schwierig. Es geht um Naelin, deren Kinder entführt wurden. und da kann ich einfach nicht wirklich mitfühlen. Da haben mir einfach ein paar Kapitel über Daleina gefehlt. Es wurde dann wieder besser und es ging mehr um heldenhafte Rettungsmissionen, da konnte ich dann wieder mitfiebern, aber die ersten Kapitel in denen es nur um ihren Schmerz und ihre Wut ging, waren mir einfach zu lang gezogen. Ich habe mehr als eine Woche gebraucht um diese Seiten zu lesen, weil ich einfach keine Lust auf das Buch hatte.

Ich habe mich da zum Glück durchgekämpft und in der Mitte haben wir wieder viel neues kennengelernt, wie das Königreich Semo und seine Bräuche. Es wurden wieder Intrigen gesponnen und neue Seiten entdeckt, die man in Band 1 noch nicht für möglich gehalten hat. Doch zum Schluss hin wurde es wieder anstregend, denn dieses Mal macht Naelin gerade was interessantes Daleina steht die ganze Zeit im Vordergrund. Daleinas Handlung ist natürlich auch wichtig und interessant, aber Naelin fand ich in dem Moment interessanter.

Der Schreibstil dieses Buch ist mal wieder ziemlich gut, es lässt sich nicht ganz so schnell lesen, doch dafür sieht man die Welt vor seinen Augen Gestalt annehmen. Jedoch gibt es definitiv Kapitel die zu sehr in die länge gezogen wurden.

Mein Fazit zu “die Geisterkönigin”

So sehr ich diese Welt auch liebe, Handlungsmäßig war dieses Buch einfach nicht nötig. Man hat viel interessantes erfahren und es hat Spaß gemacht, sobald man die ersten 100 Seiten hinter sich hatte, doch bis auf ein paar Antworten auf kleinere Fragen, war nichts wichtiges in diesem Buch. Es lohnt sich jedoch dieses Buch zu lesen, wenn man die Welt näher kennen lernen will, denn davon gab es in diesem Buch mehr als in seinen Vorgängern.

Meine Bewertung

3 von 5 Büchern

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