Rezension zu “Das Herz des Verräters” von Mary E. Pearson

Dieses Buch ist der zweite Band der Chroniken der Verbliebenen, zum ersten Band “Der Kuss der Lüge” habe ich auch eine Rezension geschrieben. Ihr findet sie hier.

Seit Lia in den feindlichen Palast verschleppt wurde, muss sie um ihr Leben fürchten. Rafe ist zwar an ihrer Seite, aber hier kann auch er sie nicht mehr beschützen. Der Komizar von Venda will Lias Tod – und erst als Kaden ihm verrät, dass Lia die Gabe der Vorsehung besitzt, steigert das in den Augen des Feindes Lias Wert. Sie gewinnt Zeit – doch was sagt ihr der Blick in die Zukunft? Lia muss wichtige Entscheidungen treffen und einen Weg finden, um endlich ihrem Gefängnis zu entfliehen …

Text und Cover vom One Verlag

Nachdem ich den ersten Band innerhalb von kürzester Zeit gelesen habe, habe ich mir doch ganz schön Zeit gelassen bis ich den 2. Band endlich lese. Und das ohne bestimmten Grund, einfach weil irgendein anderes Buch gerade wichtiger war.

An sich kann man sagen, dass dieses Buch ein typischer zweiter Teil ist. Ich vermisse die Spannung und Abwechslung aus dem ersten Band, wir stehen irgendwie die ganze Zeit auf einer Stelle und kommen nicht voran. Nachdem Lia nun endlich von ihrer Gabe erfahren hat, hatte ich gehofft, dass wir auch ein bisschen was davon sehen. Stattdessen wird uns ein Abendessen nach dem anderen gezeigt. So interessant es auch ist diese Welt mit all ihren Kulturen kennen zu lernen. Aber ich hatte mir was anderes erhofft.

Ehrlich gesagt kann ich auch nicht so viel über das Buch schreiben, denn es ist gefühlt nicht passiert und das obwohl ich fast 530 Seiten gelesen habe. Jedoch bin ich mit dem Ende sehr zufrieden. es bringt die Spannung zurück und hat mir noch mal gezeigt warum ich Lia als Hauptcharakter so liebe. Eine gute Sache kann ich über das Buch sagen, auch wenn Handlungsmäßig kaum was passiert, ich habe mich nicht gelangweilt. Ich hatte nie das Gefühl, dass sich dieses Buch zieht.

Das einzige das gleich gut geblieben ist, ist der Schreibstil. Ich liebe es wie Mary E. Pearson es schafft mich in den Bann zu ziehen. Sie kann die Welt so gut beschreiben ohne, dass man gelangweilt ist davon. Sie hat diese Welt mit so vielen Details aufgebaut, dass es schade ist, dass es in dem Buch nur eine Karte gibt, die es veranschaulicht.

Mein Fazit

Man hätte den Inhalt dieses buch auch in weniger Seiten zum Ausdruck bringen können. Hat Mary E. Pearson nicht, auch okay. Zu mindestens habe ich mich nicht gelangweilt und wer weiß vielleicht müssen wir all diese Details für Band 3 und 4 wissen. Vielleicht ist es auch einfach ein 2. Band in einer sehr guten Reihe. Es kann schließlich nicht jeder Band richtig gut sein.

Meine Bewertung: 3 von 5 Büchern

Ein Gedanke zu „Rezension zu “Das Herz des Verräters” von Mary E. Pearson

  1. Siehste, jetzt weiß ich, was ich noch machen wollte, den Beitrag kommentieren, nachdem alles wieder geht.

    Also, ich mochte gerade das Ruhige an diesem Band. Es geht um Venda, wie Lia sich mit dem Volk vertraut macht, wie sie sich das zu eigen macht und dazu noch ihre Gabe entdeckt. Die Atmosphäre war förmlich greifbar.

    Liebe Grüße
    Tina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere