Rezension zu “Dear Evan Hansen” von Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek und Justin Paul

Dear Evan Hansen von Val Emmich

Nobody Deserves to be Forgotten
Ein nie für die Augen anderer bestimmter Brief lässt Evan Hansen als engsten Freund eines toten Mitschülers erscheinen. Dem einsamen Evan eröffnet sich durch dieses Missverständnis die Chance seines Lebens: endlich dazuzugehören. Evan weiß natürlich, dass er falsch handelt, doch nun hat er plötzlich eine Aufgabe: Connors Andenken zu wahren und den Hintergründen seines Todes nachzuspüren. Alles, was er tun muss, ist weiter vorzugeben, Connor Murphy habe sich vor seinem Selbstmord allein ihm anvertraut. Plötzlich findet sich der unsicht- und unscheinbare Evan im Zentrum der Aufmerksamkeit. Sogar der des Mädchens seiner Träume – Connors Schwester.

Text und Cover vom cbj Verlag

Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, es wurde mir als ebook von cbj zur Verfügung gestellt.

Nachdem “Dear Evan Hansen” auf Bookstagram so gehypt wurde, musste ich natürlich auch gleich reinschauen. Ich weiß, dass dieses Buch eigentlich ein Musical ist, doch ich habe weder die Lieder gehört noch das Musical gesehen. Deshalb habe ich es wie ein ganz normales Buch behandelt, was es ja nun mal auch ist.

Die Handlung an sich ist eigentlich ziemlich typisch YA, finde ich. Es gibt das eine große Missverständnis, das keiner so wirklich aufklärt, sondern eher noch ein bisschen gefördert wird. Dann geht auf einmal alles Berg auf für den Hauptcharakter, er ist beliebt, bekommt von alles Aufmerksamkeit und hat so viele Freunde wie noch nie. Denn zum Schluss die große unfreiwillige Enthüllung und dennoch geht irgendwie alles gut. An sich weicht das Buch kaum von dem Schema ab, aber es wirkt nicht schlecht gemacht. Es macht Spaß die Handlung zu verfolgen, man kann nur schon genau voraussagen was passieren wird.

Die Handlung konnte mich also nicht fesseln, wie auch wenn man gefühlt schon weiß wie alles ausgeht. Aber dafür mag ich den Humor in diesem buch sehr. Evan hat eine sehr angenehme Art zu denken. Klingt merkwürdig, ist aber so. Was mir auch sehr gut an dem Buch gefallen hat, war das es noch eine zusätzlich Perspektive gibt, die meiner Meinung nach sehr viel zu der Geschichte beiträgt, leider wurde diese Stimme viel zu selten in dem Buch genutzt. ich hätte gerne mehr von dieser Person gelesen.

Der Schreibstil an sich war okay. Nicht besonders gut oder fesselnd, aber auch nicht anstregend zu lesen. Es ist mir durchaus leicht gefallen 50 oder mehr Seiten am Stück zu lesen, aber ich wurde nie in das Buch ein gesogen und habe nie alles um mich herum vergessen während ich dieses Buch gelesen habe.

Mein Fazit

Das Buch war durchschnittlich. So richtig durchschnittlich. Klar es hat eine tolle Botschaft, aber sonst Sicht kaum etwas heraus was dieses Buch lesenswerter macht als die tausenden anderen Jugendbücher. Ich vermute, dass Fans des Musicals sehr viel mehr Freude daran haben werden, als der Rest.

Meine Bewertung: 3 von 5 Büchern

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