Rezension zu “Das Herz aus Eis und Liebe” von Renée Ahdieh

Dieses Buch ist der zweite Band einer Duologie und spoilert dem entsprechend den ersten Band. Wenn du mehr zum ersten Band lesen willst, dann findest du hier meine Rezension.

Nachdem der Schwarze Clan aufgeflogen ist und Okami gefangen genommen wurde, hat Mariko keine Wahl mehr. Sie muss Prinz Raiden und ihrem Bruder nach Inako folgen und sich als Braut des Prinzen den Gefahren und Intrigen stellen, die am Hof auf sie lauern. Von nun an sind Klugheit und Umsicht ihre Waffen. Damit will sie die Ränkeschmiede aufdecken und für Gerechtigkeit sorgen. Doch hinter jedem Geheimnis verbirgt sich ein weiteres. Werden Mariko und Okami aus diesem Lügennetz entkommen

Text und Bild vom One Verlag

Wie ihr in meiner Rezension zum ersten Band erfahren könnt, war ich vom ersten Band enttäuscht, mir fehlte einfach eine klare Richtung. Es war nicht klar was Mariko wollte, doch das Problem wurde in diesem Band gelöst. Wir kannten Marikos Ziel. Sie will Okami befreien und dafür ihre eigene Zukunft opfern.

Gut gefallen in diesem Buch hat mir auch, dass wir mehr von der japanischen Kultur kennengelernt haben. Wir konnten den Palast und seine Bewohner kennen lernen. Außerdem kann ich nun mit Gewissheit sagen, dass es sich um ein Fantasybuch handelt! Denn es gibt Magie, nicht genug meiner Meinung nach, aber es gibt sie.

Leider hat auch dieses Buch es nicht geschafft die Spannung zu halten. Immer wenn ich dachte, dass es nun endlich soweit ist, das irgendwas passiert, wurde man aus dem Geschehen raus und in eine andere Situation mit anderen Charakteren versetzt. Dadurch wurden mir die anderen Nebencharaktere immer unsympathischer und ich war irgendwann nur noch genervt von ihnen.

Insgesamt war ich einfach nicht begeistert von den Charakteren. Die Entwicklung, die einige durchgemacht haben wirke erzwungen und passte nicht ins Geschehen. Vielleicht hätten sie irgendwann rein gepasst, aber nicht in so kurzer Zeit und nicht bei Nebencharakteren.

Der Schreibstil an sich hat sich gebessert, es war einfach in das Buch hineinzukommen und Seiten weise dieses Buch zu lesen.

Mein Fazit

Die Fortsetzung bringt nur wenig Verbesserung mit sich. Es wurden alle Fragen meiner Meinung nach geklärt. Doch Spannung konnte mir dieses Buch nicht bieten. Am meisten haben mich die nervigen Nebencharaktere gestört. Den Schreibstil und das Setting fand ich aber gut und interessant.

Meine Bewertung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Rezension zu “Dear Evan Hansen” von Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek und Justin Paul

Nobody Deserves to be ForgottenEin nie für die Augen anderer bestimmter Brief lässt Evan Hansen als engsten Freund eines toten Mitschülers erscheinen. Dem einsamen Evan

Weiterlesen ...
%d Bloggern gefällt das: