Rezension zu “Das Mädchen aus Feuer und Sturm” von Renée Ahdieh

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag – über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall – und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz … ausgerechnet an den Feind.

Text und Cover um One Verlag

Mariko soll Heiraten. Den Sohn des Kaisers. An sich der Traum jedes jungen Mädchens, doch Mariko ist nicht begeistert, sie will ihren Kopf einsetzen und etwas zur Gesellschaft beitragen, als nur als Hübsches Ding daneben zu sitzen. Zu ihrem Glück wird ihre Kutsche überfallen un alle umgebracht, nur sie überlebt. Das sieht sie als die Gelegenheit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich an den Überfällern zu rächen.

Mich hat es sehr gestört, dass Mariko kein klar definiertes Ziel hatte. Über das ganze Buch hinweg habe ich mich gefragt, was genau sie jetzt eigentlich machen will. Es wurden kaum Gedanken zu ihrer Zukunft geäußert. Sie hatte meiner Meinung nach sich auch zu wenig Sorgen gemacht wie es weiter gehen soll. Es hätte mir ja schon gereicht, wenn sie beschlossen hätte, dass sie erst mal das machen will und dann weiter sieht, aber irgendwie wurde das Thema zu sehr ignoriert. Außerdem sie ist als Mann verkleidet mit einer Gruppe Männer unterwegs und die ganzen Probleme die damit aufkommen werden auch nicht erwähnt, bindet sie ihre Brust ab? Steht sie früher auf um sich zu waschen, wenn es keiner sieht? Was macht sie wenn sie mal muss?

Ich konnte euch für 160 Seiten nicht sagen, ob es Fantasy ist oder ein historisches Buch. Aber auch danach war ich mir nicht sicher ob das was ich als Fantasy interpretiert hatte, wirklich so passiert ist, vielleicht habe ich es mir nur eingebildet, vielleicht war das nur ein Ammenmärchen im Buch. Wer weiß, ich wusste es jedenfalls nicht.

Mir haben auch ein paar Dinge gefallen, ob ihr es glaubt oder nicht. Zum Beispiel, dass das ganze in Japan spielt. Ich liebe es in Jugendbüchern neuen Kulturen zu begegnen. man kann so viel über die Geschichte lernen. Es wird auch nicht voraus gesetzt, dass man die Kultur schon kennt und so ganz einfach in die Geschichte eingeführt.

Eigentlich ist das Buch nicht schlecht geschrieben, man versteht worum es geht und es ist einfach mehrere Kapitel hinter einander weg zu lesen. Aber das buch ist zwischen durch einfach langweilig. Es passiert nicht viel Spannendes und wenn dann doch mal, dann wird im nächsten kapitel aus einer anderen Perspektive berichtet und man wartet eigentlich nur darauf, das es vorbei ist.

Mein Fazit

Das Buch war ganz okay. Ich habe mehr erwartet und bin etwas enttäuscht worden, aber allen in allen gab es ausgeglichen gleich viel gutes und schlechtes. Ich habe mich nicht durch das Buch gequält. Ich wollte weiter lesen. Ich will es immer noch, also könnt ihr eine Rezension zum zweiten Teil erwarten. Hoffentlich kann ich dann mit Sicherheit sagen, dass es Fantasy ist.

Meine Bewertung

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