Rezension zu “Gold und Schatten” von Kira Licht

Cover

Teil 1 einer spannenden Dilogie rund um die griechische Götterwelt mitten in Paris.
Paris die Stadt der … Götter!
Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…

Text und Cover vom One Verlag

Dieses Buch ist der erste Band der Diologie, die die Mythologie aus Griechenland nach Paris bringt. Dort verfolgen wir Livia, eine 16-Jährige Schülerin, die gerade mit ihren Eltern in die Stadt gezogen ist. Doch seit ihrem 16. Geburtstag ist bei Livia etwas anders. Erst war sie wochenlang krank und jetzt kann sie mit Pflanzen telepathisch kommunizieren. Doch wem soll sie sich anvertrauen, wenn sie selbst glaub verrückt zu werden? Bei einem Ausflug in die Katakomben lernt sie Maél kennen. Ein 17-Jähriger, dessen Aura sie sofort fasziniert. Es bleibt nicht bei diesem einen Treffen und nachdem sie festgestellt hat, dass ihre Kräft darauf hindeuten, dass sie eine Nymphe ist, gesteht er ihr, dass er ein Sohn Hades ist. Schneller als man glaubt ist Livia ein teil dieser unglaublich alten Welt, voller Fehden und Verfeindungen, heißen Halbgöttern und mythologischen Kreaturen.

Das Buch wird aus Livias Sicht erzählt, alles aus der 1. Person, wir sitzen praktisch in ihrem Kopf. Das ist sehr praktisch für dieses Buch, da es so viele Dinge gibt, da man nicht erwarten kann, dass jeder Leser erstmal die Stammbäume und Beschreibung zu griechischen Göttern auswendig lernt bevor er dieses Buch liest. Wir lernen somit mit Livia die Welt kennen.

Die griechische Mythologie ist super in die moderne Welt integriert. Es hat Spaß gemacht zu sehen, welche “Jobs” Götter in der heutigen Welt ausführen. Das buch arbeitet mit sehr viel Humor, gerade bei diesem Part. Aber auch zwischen Livia und Maél findet man immer wieder diese liebevolle, sarkastische Neckereien und sie machen einfach Spaß, sie geben dem buch ein bisschen tiefe, da sich die Charaktere nicht einfach nur nacheinander sehnen und vn verlangen erfüllt sind, es gibt tatsächlich etwas wie einen alltäglichen Umgang miteinander.

Kommen wir jetzt zum negativen Kritikpunkt. Es gibt ja dieses Klischee, das Eltern in Jugendbüchern einfach nicht existent sind. Nun ja, zuerst hatte ich für dieses Buch wirklich Hoffnung, denn die Eltern, waren nicht nur vorhanden, nein sie waren auch ein wenig überfürsorglich. Aber das hat sich mit der Zeit, dann auch geändert und zum Schluss sind die Eltern nur noch als ausrede gefallen, wenn die beiden irgendwo weg gegangen sind.

Der Schreibstil von Kira Licht hat mich sehr gefesselt, es ist mir einfach gefallen in diesem Buch zu versinken und nur so durch die Seiten zu fliegen. Nicht so gut hat mit gefallen, dass einige Kapitel sehr lang waren. Kapitel 11 hat 103 Seite! Die Kapitel sind zwar noch unterteilt, aber 103 ist einfach zu lang.

Mein Fazit

Ein sehr gutes Buch mit mythologischen Inhalten. Ich liebe solchen Bücher, die die Moderne mit der antike verbinden. Es ist sehr gut ausgeführt und einfach toll zu lesen. Die Charaktere machen Spaß und die Welt ist einfach toll, wenn die Eltern im nächsten Band noch einmal auf tauchen, bin ich zufrieden. Ich freue mich schon sehr auf Band 2!

Meine Bewertung

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