Rezension zu “Cinder & Ella” von Kell Oram

Nach einem schweren Autounfall hat Ella ein Jahr voller OPs und Rehas hinter sich. Und nun muss sie auch noch zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen, die sie überhaupt nicht kennt. Ella will nur eins: ihr altes Leben zurück. Deshalb beschließt sie, sich nach langer Zeit wieder bei ihrem Chatfreund Cinder zu melden. Er ist der Einzige, der sie wirklich versteht, und obwohl sie ihn noch nie getroffen hat, ist Ella ist schon eine halbe Ewigkeit heimlich in ihn verliebt. Was sie nicht weiß: Auch Cinder hat Gefühle für sie. Und er ist der angesagteste Schauspieler in ganz Hollywood.

Text und Cover vom One Verlag

Ich gebe zu der Klappentext klingt etwas zu vorhersehbar, aber es ist schließlich auch eine Cinderella Nacherzählung. Also finde dich damit ab, dass du das Ende schon kennst. Das Buch ist so gut, dass es egal ist, du wirst trotzdem mitfiebern und mitfühlen.

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn kurz vorm heulen ist? So ging es mir bei einem guten drittel dieses Buches. Einfach weil ich so gut mitfühlen konnte, was Ella gerade durch macht. Es waren Freudentränen dabei, manchmal aus Wut und manchmal war es auch einfach traurig. Um es kurz zu sagen, ich habe bei diesem Buch mehr geheult, als beim letzten Harry Potter Band.

Aber ich habe auch gelacht, weil das Buch durchaus auch lustig ist. Gerade die Beziehung zwischen Ella & Cinder. Ich liebe es einfach wie die beiden miteinander umgehen.

Ich fand es sehr interessant, wie die Figuren miteinander umgegangen sind. Und auch das es dafür Erklärungen gab, wer wen nicht mag und warum nicht. Mich hat es sehr überrascht auch mal zu sehen, dass auch die Protagonistin einsehen muss, dass sie sich nicht immer richtig verhalten hat. Auf Cinders Seite hätte es davon ruhig noch mehr gegen können, denn er hatte die Möglichkeit richtig zu wachsen in diesem Buch und die nicht ganz ausgeschöpft bzw. man hat es auch nicht so ganz mitbekommen wie er sich weiterentwickelt hat.

Geschrieben ist das Buch wunderbar leicht und locker. Es ist einfach sich mitreißen zu lassen von all den Charakteren und Emotionen. Ich war für Stunden an dieses buch gefesselt. Ich habe nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist oder wie ich durch die Seiten geflogen bin.

Mein Fazit

Auch wenn ich letzter Zeit eine Menge sehr guter Bücher gelesen habe, sticht das noch mal extra hervor. Das Buch hat mich mitgerissen, es hat mich emotional werden lassen. Es hat mich fertig gemacht. Ich hatte einen richtigen Bookhangover. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Besonders da es bald eine Fortsetzung gibt.

Meine Bewertung

5 von 5 Büchern

2 Gedanken zu „Rezension zu “Cinder & Ella” von Kell Oram

  1. Mensch Rika,

    deine Einführung in die Rezi sagt ja schon alles. Ok, ich finde mich damit ab 😉
    Und dann die Aussage, dass da mehr Tränen kommen als bei Harry Potter. Wow, muss das Buch gut sein.
    Danke für die aussagekräftige Rezi!

    Liebe Grüße
    Tina

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