Rezension zu “Erebos” von Ursula Potznaski

Tritt ein oder kehr um! Dies ist Erebos. 

Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die in der realen Welt ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen. 

Cover und Text vom Loewe Verlag

Erebos ist ein Spiel, doch nicht irgendein Spiel, es ist das interaktivste Spiel auf dem Markt, nun ja eher Schwarzmarkt. Offiziell kann man das Spiel nirgends kaufen, man muss von einem anderem Spieler eingeladen werden. Und selbst dann gilt, wer Erebos spielen will muss die Klappe halten. Also kann Nick gar nicht anders als ja zu sagen, als ihm eines Tages angeboten wird teil des Spiels zu werden. Seine neugier ist zu groß. Doch das Spiel scheint mehr zu sein als nur ein Spiel, es weiß zu viel und verlangt, das in der echten Welt Aufträge ausgeführt werden. Doch wie weit wird Nick für dieses Spiel gehen.

Ich finde dieses Buch zeigt sehr gut wie weit ein Mensch für seine Sucht gehen würde. Erebos nutzt die Sucht seiner Spieler aus und verwähnt ihnen so lange den Zugriff bis der Spieler seinen Auftrag ausgeführt hat. Es wird alles gut erklärt und dargestellt, so dass ich vermute, dass sowohl Gamer und nicht Gamer ihren Spaß bei diesem Buch haben können.

Natürlich steht bei diesem Buch die Frage im Raum wie realistisch ist das ganze? Nun ich bin kein Expert in Sachen Spiele programmieren, doch ein so komplexes Open World Spiel plus all die Aufträge in der echten Welt und die Verknüpfung und Auswertung aller Spielerdaten in kürzester Zeit ist sicherlich Möglich, aber ich denke, dass momentan der Aufwand zu groß ist als das sich das lohnen würde.

Das Buch ist umwerfend gut geschrieben. Es beschreibt das Spiel und Nicks Reaktionen so gut, dass es sich angefühlt hat, als wenn ich einen Film sehen würde. Es ist spannend und fesselnd. Ehrlich gesagt besser als ich es je einem Thriller für Jugendliche zugetraut hätte. Und nicht nur das, ich konnte auch das Ende nicht voraussagen und das ist für mich immer ein Merkmal von guter Qualität.

Mein Fazit

Das Buch ist gut geschrieben, behandelt ein sehr interessantes Thema und fesselt einen bis zum Schluss, was will man mehr? Ich finde dieses Jugendbuch ist so gut gelungen, dass auch Erwachsenen an diesem buch ihren Spaß haben können. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Bande und bin schon am rätseln wie es am ersten Band anknüpfen wird.

Meine Bewertung

5 von 5 Büchern

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