“Drei Schritte zu dir”/ “Five Feet Apart” Film vs Buch

Auch wenn dieser Film in den meisten Kinos vermutlich nicht mehr läuft, möchte ich euch dennoch meine Einschätzung zu dem Film geben. Er kommt schließlich irgendwann auch auf DVD raus bzw. auf eine Streaming Plattform. Ich habe das Buch vor dem Film gelesen und kann euch nur empfehlen, das auch so zu tun, da ich finde, dass man den Film gleich viel intensiver erlebt. Meine Rezension zu dem Buch findet ihr hier.

Was habe ich von dem Film erwartet?

Ganz ehrlich ich wollte heulen, in zwei Hälften gerissen werden. Und zwar nicht die einzelnen Träne, ich meine full on ugly crying. Und ich will lachen, ich will fühlen wie sich die Beziehung zwischen denen beiden entwickelt. Kurz gesagt ich wollte einen Film, der mich zum heulen bringt und trotzdem glücklich macht.

Ich hatte mir sorgen gemacht, dass Stellas Gedanken und Erinnerungen in diesem Film nicht richtig rüber kommen werden, gerade ihre Erinnerungen, aber die Sorge war unbegründet, denn sie haben es geschafft. Na klar, es war nicht so viel und detailliert wie im Buch. Aber es ist nun mal ein Film und dafür haben sie es bei ihr echt gut hinbekommen. Bei Will fehlte mir zu viel, es wird kaum auf seine Vergangenheit eingegangen, aber ich fand es fehlte einfach etwas um ihn als Charakter mehr Tiefe zu geben.

Five Feet apart Cover

Ein wichtiger Punkt in der Geschichte ist Abbys Zeichnung. Ich meine sie ist auf dem Cover, wichtiger geht es wohl nicht. Und man konnte im Film richtig spüren wie wichtig sie für Stella ist und das obwohl kaum darüber gesprochen wird. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel hinein interpretiert, weil ich die Zeichnung für so wichtig halte. Aber man sieht sie schon ziemlich oft.

Zu der App hatte ich ja schon im Buch meine Kritikpunkte. Man sieht mehr programmieren im Film, aber die App an sich sieht man nicht so viel. Im Buch wird sie ständig benutzt, sie soll ja schließlich den Alltag regeln. Aber im Film ist leider nicht so viel Zeit für Alltag, deshalb verstehe ich es.

Zu mehr Detail will ich jetzt nicht mehr sagen, da ich sonst einige Dinge spoiler und eigentlich will ich euch ja motivieren den Film zu sehen und das Buch zu lesen. Insgesamt hat mir die Tiefe bei Will gefehlt, was man aber super ausgleichen kann indem man das Buch liest.

Eine Sache die mich am Ende stört, und das ist kein Spoiler!, ist das sie den Epilog weggelassen haben. Das wäre nämlich eine Szene gewesen, wo ich noch einmal geheult hätte. Aber so richtig.

Und zu meinen Erwartungen, ich habe geheult, ich habe gelacht und ich werde den Film irgendwann mal wieder sehen und wieder heulen. Also Taschentücher parat halten. Meine Schwester, die das Buch nicht gelesen hat, hat auch geheult, und sie hat es nicht unbedingt gemerkt, dass ein bisschen was fehlt. Daraus schließe ich. Ich mecker auf hohem Niveau.

Ich habe gerade den Trailer noch einmal gesehen und kann es gar nicht erwarten den Film noch einmal zu sehen.

Lest das Buch, seht den Film. Es lohnt sich.

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