Rezension zu “Es muss ja nicht perfekt sein” von Krystal Sutherland

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar von cbj über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt.

Esthers Familie leidet unter einem Fluch. Jeder in ihrer Familie wir an seiner größten Angst sterben. Doch Ester weiß noch nicht was ihre größte Angst ist deshalb hat sie eine Liste mit 50 Dingen, die dafür in Frage kommen. Diese Dinge umgeht sie einfach, so kann sie auch nicht dem Fluch zum Opfer fallen, doch eines Tages begegnet sie Jonah wieder. Ihrem Schwarm aus der Grundschule und gemeinsam beschließen sie den Fluch zu brechen und ihre Ängste zu besiegen.

In diesem Buch geht es um so viel mehr als darum sich seinen Ängsten zu stellen. Es geht um die Liebe und wie nicht jeder diese Liebe ausdrücken kann. Es geht darum erwachsen zu werden und zu erkennen, dass seine Familie nicht perfekt ist. Aber das wichtigste Thema in diesem Buch sind psychische Erkrankungen. Diese sind am Anfang des Buches nicht unbedingt ersichtlich, aber sie spielen eine große Rolle im Leben der Figuren.

Ich mag den Aufbau des Buches sehr. Es fängt mit einer sehr leichten und einfachen Geschichte an, die sich zuerst wie die typische Liebes/Coming of age Geschichte anfühlt. Doch mit jedem Kapitel erhält dieses Buch mehr Tiefe und die Handlung wird komplexer. Gerade auf den letzten Seiten wo alles an seinen rechten Platz fällt, kann man all die Zusammenhänge sehen. Ich meine klar, es ist das Ende des Buches, was erwartet man sonst. Aber ich meine eher man schaut auf das Buch zurück und erkennt wie diese Kleinigkeit, die man erst zum Schluss erfährt schon die ganze Zeit über angedeutet wurde, mal mehr oder weniger Offensichtlich.

Krystal Sutherland hat dieses Buch einfach so gut geschrieben. Es gibt Metapher, es gibt Tiefe und dennoch ist dieses Buch für Jugendlich ausgelegt. Es werden einige schwierige Themen angesprochen und dennoch fühlt sich das Buch leicht an. Also eigentlich kann man dazu nur sagen, dass diese Frau schreiben kann und das nicht gerade schlecht.

Fazit

Ich bin begeistert von diesem absolut leichten Buch über untragbar schwere Themen. Ich kann nicht begreifen wie ein Mensch so schreiben kann. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der auch nur irgendwie Jugendbücher mag. Lest dieses Buch, freut euch über dieses Buch und dann denkt darüber nach. Viele menthal health Bücher lassen einen irgendwie angeschlagen zurück, aber das nicht und das macht es so gut. “Es muss ja nicht perfekt sein” ist für mich perfekt.

Meine Bewertung

Ich habe auch das andere Buch der Autorin rezensiert, also wenn ihr noch nicht genug habt, dann schaut doch hier einmal vorbei.

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