Rezension zu “Gelobtes Land: Gloov” von Christine Heimannsberg

Dies ist der zweit Band einer Reihe, zum ersten Band kommt ihr hier.

Lore hat es mit ihrem Bruder Jame, ihrem Freund Jul und Sim ins Gelobte Land geschafft – der Neuen Welt, wie sie hier genannt wird. Und die bietet alles, was nötig ist: Nahrung, Kleidung; selbst technische Errungenschaften haben hier den Vorfall überstanden. Fasziniert begibt sich Lore in die Hände von Flüchtlingshelfern und Therapeuten, während der nun fast dreizehnjährige Jame durch die einheimische Yuna Anschluss an eine Gruppe Gleichaltriger findet und sich zum ersten Mal verliebt. So wie Lore brennt er darauf, sich schnellstmöglich zu integrieren, während Sim und Jul den Fremden skeptisch gegenüberstehen.
Außerhalb des Camps zeichnet sich ein Umbruch in der Neuen Welt ab, in der das geistige Oberhaupt Maklaren Gewaltfreiheit, Polyamorie und gemeinschaftliches Erziehen der Kinder propagiert. Jul erkennt instinktiv die Gefahr, die von dem charismatischen Führer ausgeht und lässt sich von Sisdal für das Oppositions-Lager anwerben. Lore gerät zunehmend zwischen die Fronten. Als Jame durch Yuna in Schwierigkeiten gerät, erfahren die vier, was es in der Neuen Welt heißt, gegen die Regeln zu verstoßen.

Klappentext

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar über NetGalley zur Verfügung gestellt.

Lore hat es endlich geschafft und ist mit ihrer Gruppe endlich ins Gelobte Land gekommen. Sie sind in Sicherheit. Doch die Umstellung auf eine ganz neue Gesellschaft ist schwierig für sie alle. Im gelobten Land dreht sich alles darum, dass die Liebe fließen muss, eine extreme Umstellung von allem was Lore bisher kannte

Zu Beginn des Buches habe ich mich gelangweilt, mich hat das gelobte Land nicht sehr interessiert, alles was passiert ist war vorauszusehen. Erst zur Mitte des Buches hat sich das Blatt gewendet und gezeigt, dass das ganze doch vielschichtiger ist als das Buch zunächst vermuten lässt.

Das ist jetzt auch irgendwie mein Problem, denn die erste Hälfte hat mir nicht gefallen und über die zweite Hälfte kann ich nicht wirklich reden ohne euch zu spoilern. Also was nun? Ich versuche es einfach mal. Ich finde Lore entwickelt sich nicht und obwohl erwähnt wird, dass sie Probleme hat sich dort zurechtzufinden und sie etwas skeptisch ist, hat die Autorin es sich meiner Meinung nach zu einfach gemacht. Lore hätte nach den traumatischen Erlebnissen in ersten band jetzt viel an Tiefe gewinnen können, aber es wird immer nur am Rand erwähnt, dass sie mal einen Albtraum hat. Wo bleibt die Angst vorm Einschlafen, weil man ja wieder einen Albtraum haben könnte, wo sind die Nächte, in denen sie schweißgebadet aufwacht?

Der Schreibstil ist ganz gut. Es ist leicht das Buch zu lesen, aber man fliegt nicht nur so durch das Buch, es ist also durchaus ausbaufähig. Ich würde gerne was richtig positives sagen, aber mir fällt einfach nichts ein, was mir im Kopf geblieben ist dazu.

Fazit

Es war eine gute Fortsetzung zum ersten Band, jedoch nicht für die Charaktere. Die Handlung an sich wurde gut weiter geführt, doch die Charaktere haben in diesem Buch mehr verloren als gewonnen. Wer den ersten Band schon gelesen hat und wissen will wie es weiter geht, kann diesen Band lesen, aber wer diese Bücher noch nicht gelesen hat, braucht damit nicht anfangen.

Meine Bewertung

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