Rezension zu “Sturmtochter 1: Für immer Verboten” von Bianca Iosivoni

Seit jeher herrschen fünf mächtige Clans, die die Elemente beeinflussen können, über Schottland. Von alledem ahnt die 17-jährige Ava nichts, obwohl sie Nacht für Nacht Jagd auf Elementare macht – die Kreaturen, die ihre Mutter getötet haben. An ihrer Seite kämpft der geheimnisvolle, aber unwiderstehliche Lance. Doch dann entdeckt Ava, dass sie die Gabe besitzt, das Wasser zu beherrschen. Und plötzlich werden die Naturgesetze außer Kraft gesetzt, sobald sie und Lance sich näherkommen …

Text vom Ravensburger Verlag

Dieses Buch ist Teil meiner 19 Bücher für 2019 Challange,

In diesem Buch geht es um Ava. Sie lebt auf Skye, einer Schottischen Insel, und kennt die bösen Kreaturen, die in ihrer Heimat ihr Unwesen treiben. Ava geht sogar noch einen Schritt weiter, sie kennt diese Kreaturen, Elementare genannt, nicht nur, sie jagt sie. Doch das hinter den Elementaren noch viel mehr hängt und ihre komplette Zukunft durch einander wirbeln wird, ahnt Ava noch nicht.

Ich wusste zu beginn kaum was passieren sollte. Eigentlich wusste ich nur davon, dass es in Schottland spielt und das alle es für sehr gut halten. Aber um ehrlich zu sein hat mir das gereicht als Grund um dieses Buch zu lesen.

Sehr gut an diesem Buch hat mir der Schreibstil gefallen, man konnte einfach in die Geschichte eintauchen und ist einfach so durch die Seiten geflogen. Ich mag Bianca Iosivonis Schreibstil sehr gerne und lese ihn einfach gerne. Er ist entspannend ohne die Aufmerksamkeit des Lesers abschweifen lassen und ich finde das ist ganz hohe Schreibkunst, was uns in diesem Buch geboten wird.

Die Handlung hat mir super gefallen. Ich konnte immer nachvollziehen was gerade passiert, ich konnte mit Ava mit fühlen und freue mich über etwas Diversität in diesem Buch. Die Handlung ist spannend und mitreißend ohne überladen zu sein. Merkwürdig ist nur, das zufällig gefühlt alle Menschen in ihrem Umfeld mit dem Geheimnis involviert sind. Genau dieses Geheimnis, das vor Ava geheim gehalten werden muss. Wie kann das sein, dass da nie mal was ausgerutscht ist, nie hat mal jemand aus Versehen ein falsche Bemerkung gemacht, sehr mysteriös.

Gestört an diesem Buch hat mich die sich anbahnende Liebesgeschichte, das war mir einfach zu langweilig. Ich weiß ja noch nicht wie es weiter geht und in diesem Buch ist auch noch nicht viel passiert, aber das was ich vermute, was passieren wird in den nächsten Bänden nervt mich jetzt schon. Es ist einfach nicht abwechslungsreich oder Kreativ genug umgesetzt bisher.

Kleinigkeit am Rande: Habt ihr schon mal über das Cover nachgedacht? Ich meine es sieht toll aus und passt auch super zum Buch, aber sie steht in einem Abendkleid im Wasser? Und das sieht noch nicht einmal nach Küste aus sondern Mitten im Meer. Wer macht so etwas? Wacht man eines Morgens auf und denkt sich “heute schnappe ich mir mein Ballkleid und stehe einfach mal mitten im Meer herum.”?? Naja, ihr werdet jetzt nie wieder auf das Cover gucken können ohne daran zu denken, gern Geschehen. Ich musste das nur mal so los werden.

Fazit

Insgesamt ein sehr gutes Buch, doch wenn man Schwachstellen finden möchte kann man sich an Kleinigkeiten aufhängen, doch insgesamt werden wir in eine tolle Welt und in eine spannende Handlung entführt. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und hoffe, dass die nächsten Bände auch so überzeugen.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Bianca Iosivoni

ISBN: 978-3-473-58531-1

Verlag: Ravensburger

Preis (Klappbroschur): 14,99€

Erstveröffentlichung: 15. Juni 2018

Seiten im Klappbroschur: 480

5 Gedanken zu „Rezension zu “Sturmtochter 1: Für immer Verboten” von Bianca Iosivoni

  1. Liebe Rika,

    eine wirklich schöne Rezension von dir, allerdings hast du mich mit dem Cover tatsächlich nun nachhaltig geschädigt. Ich werde dass mal im nächsten Ostseeurlaub ausprobieren, wie das so mit Abendkleid im Meer funktioniert!

    Liebst,
    Rika

  2. Hallo liebe Rika,

    “Sturmtochter – Für immer verboten” habe ich wahnsinnig geliebt und doch kann ich verstehen, dass dich die sich anbahnende Liebesgeschichte nervt. Mich zum Glück nicht, denn sonst könnte ich mich nicht mehr wie ein Honigkuchenpferd über jede einzelne gemeinsame Szene freuen. 😀

    Dass Ava auf dem Cover mitten im Meer steht finde ich eigentlich logisch. Die Küste würde den “Sturm” und ihren Wasserklan nicht so gut wiederspiegeln wie es die riesigen Wellen, die sie umgeben, jetzt tun. Was das Ballkleid soll, weiß ich allerdings auch nicht. xD

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

    1. Hallo Maike,
      ich hoffe, dass ich im nächsten Band mich mit der Liebesgeschichte anfreunden kann.
      Das Ballkleid wird wohl ein Rätsel bleiben.
      Liebe Grüße
      Rika

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