Rezension zu “Mitten im Dschungel” von Katherine Rundell

Mitten im Dschungel stürzt die kleine Propellermaschine ab und plötzlich sind Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max auf sich allein gestellt. Wo sollen sie einen Unterschlupf und etwas zu essen finden. Und wie kommen sie aus diesem Urwald überhaupt wieder heraus? Immerhin ist ein Fluss in der Nähe und wilde Früchte, und Fred hat genug Abenteuerbücher gelesen, um ein Floß zu bauen. Aber ob das zum Überleben in der Wildnis reicht?

Text vom Carlsen Verlag

Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar, dass mir über NetGalley vom Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt wurde.

Ein Haufen Kinder stürzen mitten im Dschungel ab. Der Pilot ist Tot. Ganz auf sich allein gestellt müssen sie irgendwie da raus kommen. Doch reicht Halbwissen aus Abenteuer Bücher für die Kinder aus um zu überleben? Und erleben die Kinder vielleicht endlich ein lang ersehntes Abenteuer?

Ich muss sagen, dass ich mir eine andere Handlung gewünscht hätte. Ich bin vom Klappentext her davon ausgegangen, dass wir in dem Buch so ein bisschen “Lost” erleben dürfen, also mehr zum Thema wie überlegen die Kinder und wie reagieren sie auf das neu Umfeld. Doch stattdessen neben sie ihr Schicksal selbst in die Hand versuchen sich zu selbst zu retten. Mir hat es letztlich doch ganz gut gefallen, dass die Autorin daraus ein Abenteuer gemacht hat und kein Kampf ums Leben, ist vielleicht auch etwas angemessener für die Altersgruppe.

Die Figuren an sich fand ich nicht besonders originell, aber zu mindestens gut durchdacht. Besonders Fred begleiten wir viel und können durch ihn die ganze Umwelt kennen lernen. Leider fallen einige Charaktere schnell in Muster. So ist Lila nur in ständiger Sorge um Max, Con wirkt immer etwas schlecht gelaunt und Fred will immer nur zeigen wie toll er doch ist. Aber da das Buch eher kurz ist und drumherum immer was passiert stört es nicht das sie diese Muster haben.

Und was mich ab und zu auch gestört hat, war das diese Kinder mehr Glück als Verstand haben. Das macht es schon wieder schwierig dieses Buch zu genießen.

Was definitiv noch hätte ausgebaut werden müssen, war die Umgebung. All die Tiere und Pflanzen dort bieten doch so viele Möglichkeiten. Und auch die Geräusche sollen so anders sein, dass ich nicht verstehe, warum die Autorin sich das hat entgehen lassen. Es gibt immer mal Situationen in denen beschrieben wird was gerade passiert in der Umgebung, aber das war mir einfach zu wenig.

Fazit

Im großen und ganzen war es ein gutes Kinder/- Jugendbuch. Es ist auf jeden Fall ein kleines Abenteuerbuch und kann bei groß und klein für ein wenig Abwechslung sorgen. Man sollte nur nicht zu viel erwarten, denn dafür ist der Inhalt in dieses Buch einfach nicht umfangreich genug. Aber es ist gut genug um in dieses Buch abzutauchen und für zwei oder drei Stunden, die Welt um sich herum zu vergessen.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Katherine Rundell

Originalsprache: Englisch

Übersetzung: Henning Ahrens

ISBN: 978-3- 551-55480-2

Verlag: Carlsen

Preis (Hardcover): 15,00€

Erstveröffentlichung: 30.11.2018

Seiten im Softcover: 304

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