Rezension zu “Lory-X” von V.T. Melbow

Rezensionsexemplar


Auf einer Computerspielmesse erhält Lory die unglaubliche Chance, mit den besten Gamern der Welt an einem neuartigen Virtual-Reality-Spiel teilzunehmen. Level für Level steigt das Team auf. Dabei kommen sich Lory und der superpopuläre, gut aussehende Gamer Thorn näher. Bald jedoch entdecken sie ein furchtbares Geheimnis. Als einer der Gamer ermordet aufgefunden wird, beginnt ein Spiel um Leben und Tod.

Bild und Text vom Thienmann-Esslinger Verlag

Dieses Buch wurde mir als E-book über Netgalley zur Verfügung gestellt.

Mein Grund warum ich dieses Buch lesen wollte ist einfach. Ich bin ein Nerd, ich spiele auch gerne zwischen durch mal ein Videospiel und ich wollte sehen, wie sich so etwas in Büchern umsetzen lässt.

Ich hatte ein paar Probleme mit diesem Buch und ich hätte nicht gedacht, dass ich es beenden werde. 

Zum Anfang verfolgen wir Lory-X, wie sie über ein Messe geht um sich die neusten Dinge an zu schauen und auch zu einem Interview eingeladen ist. Durch Zufall beschließt eine der größten Spielunternehmen, sie als Testerin für ein neues Virtuell Reality Spiel auszuwählen, dort ist sie gezwungen mit anderen Gamern zusammen zu spielen. Und dann scheint das Spiel mehr zu beinhalten, als das Unternehmen zugeben möchte.

Ich gebe euch einfach mal ein Paar meiner Gedanken:

Am häufigsten war es in die Richtung von “Wirklich? Dein Ernst?”, gefolgt von “Lory-X, du nervst. Halt einfach mal die Klappe”, “Wow. Das war jetzt aber unerwartet. Nicht.” und natürlich die allgemeine Stimmung von “Muss das sein?”. Versteht mich nicht falsch, ich wollte das Buch mögen, doch Lory hat es mir echt schwer gemacht. Alles was ich an so einer Messe interessant fände, hat sie schlecht gemacht. Cosplayer, andere Gamer, YouTuber und spiele, die sie nicht mag. Sie ist eine so konservative Person, dass ich es eigentlich nicht glauben kann, das so eine Person für den Leser ansprechend sein soll. Sie geht auf Gamerinnen los, für mich ohne vernünftigen Grund, beschwert sich dann dass Frauen es so schwierig haben in dieser Industrie. Dann ist da natürlich noch der Bad Boy des Gaming, den Lory anfangs natürlich total nervig findet, aber vielleicht ihre Meinung noch unerwartet ändern wird.

Zur Handlung möchte ich auch noch was loswerden. Am Anfang sieht es ja ganz gut aus und es wirkt “normal” was Lory passiert. Doch umso weiter sich die Handlung entwickelt um so mehr scheint es, als wenn die Autoren, den Faden verloren haben und irgendwie dieses Buch zu Ende bringen müssen.

Aber es gab auch das ein oder andere was ich gut an diesem Buch fand. Bis auf Lory und der Bad Boy mochte ich die anderen Hauptcharaktere. Ich hatte das Gefühl, dass sie einigermaßen gut dar gestellt waren und das ohne zu sehr ins Nerd Klischees zu rutschen, dass hat mich echt überrascht. Der Schreibstil wurde zum Ende hin auch immer besser und angenehmer zu lesen

Fazit

Leider überwiegen in diesem Buch die schlechten Dinge, ich hätte mir echt gewünscht ein besseres Buch zu lesen, da ich Potenzial in Büchern über Gamern sehe. Aber es war nun mal nicht gut ausgeführt und muss daher von diesem Buch abraten, wenn ihr jedoch mal ein Buch lesen wollt um euch so richtig über alles aufzuregen, dann ist das euer Buch.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: V.T. Melbow (Tochter Valentina und Vater Thomas)

Originalsprache: Deutsch

ISBN: 978-3- 522-65402-9

Verlag: Thienemann Esslinger

Preis (E-Book): 3,99€

Erstveröffentlichung:  31. 07. 2018

Seiten im E-Book: 306

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