Rezension zu “Spinster Girls – Was ist schon normal”

Wir sind stark, wir lassen uns nichts sagen und küssen trotzdem. Wir sind die Spinster Girls!

Alles, was Evie will, ist normal zu sein. Und sie ist schon ziemlich nah dran, denn immerhin geht sie wieder zur Schule, auf Partys und hat sogar ein Date. Letzteres entpuppt sich zwar als absolutes Desaster, dafür aber lernt sie dadurch Amber und Lottie kennen, mit denen sie den Spinster Club gründet. Doch schafft sie es auch, mit ihren neuen Freundinnen über ihre Krankheit zu sprechen?

(Text von dtv)

Ihr habt vermutlich schon von diesem Buch gehört. Vor ein paar Wochen wurde zur Veröffentlichung dieses Buch sehr viel darüber geredet. Doch wie das bei Instagram nun mal so ist einige Bücher werden schnell mal wieder vergessen, so auch dieses. Was ich in diesem Fall auch nicht unbedingt schlimm finde, da ich Probleme mit diesem Buch habe.

Zunächst ein mal worum geht es eigentlich? Es geht um Evie, sie kämpft mit einigen typischen Teenager Problemen, wie Jungs, Schule und das Bedürfnis Normal zu sein. Doch zusätzlich belastet sie auch noch ihre psychische Krankheit, von der sie ihren neuen Freunden nichts erzählt hat.

Ich habe dieses Buch über Instagram als das Feministische Jugendbuch überhaupt wahrgenommen, das auch noch das Thema Rund um Mental Health erwähnt. Leider hat dieses Buch nicht meinen Erwartungen entsprochen, es ging teilweise um Feminismus, aber mir kam es so vor, als wenn das immer nur als Ausrede benutzt wurde, wenn es mal wieder mit einem Jungen schlecht lief. Allgemein ging es mir in dem Buch viel zu sehr um Jungs. Ich mag es, wenn eine Geschichte auch ohne Liebesgeschichte auskommen kann und dieses kann es definitiv nicht.

Auch das Thema rund um Evies Krankheit wurde thematisiert und ich finde es auch gut, das es so realistisch dargestellt wurde. Die Autorin ist gut auf das Eingegangen welche Probleme Evie dadurch zusätzlich noch mit sich rum schleppt und konnte ein meiner Meinung nach gutes Bild zum Thema abgeben und auch dem Leser die Schwierigkeiten näher bringen. Leider musste ich nachdem ich das Buch gelesen habe, dass mir das gar nicht gut tat davon zu lesen. Ich habe ein paar Tage hinterher festgestellt, dass ich einige von ihren schlechten Gedanken bei mir im Kopf festgesetzt haben und ich definitiv nicht gut damit klar gekommen bin.

ICh fand, dass das Buch gut zu lesen ist und auch die gestaltung des buch gefällt mir sehr gut, das Buch ist auf jeden Fall Instaagram material und passt gut zu dem Buch.

Fazit

Das Buch ist definitiv überhypt und nicht umbedingt die beste Wahl, wenn man vom kopf her schon etwas angeknackst ist. Ich denke jedoch, wenn einem Geschichten rund um teenager drama gefällt, kann man dieses Buch ohne große Sorge lesen. Ihr müsst nur aufpassen, das ihr euren Kopf nicht mehr aussetzt als er im Moment klar kommt. Mir hat die Grundidee, die ich von diesem buch hatte deutlich besser gefallen als das Tatsächliche Buch.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Holly Bourne

Originalsprache: Englisch

Übersetzung: Nina Frey

ISBN: 978-3-423-71797-7

Verlag: dtv

Preis (Klappbroschür): 10,95€

Erstveröffentlichung: 20. 07. 2013

Seiten in der Klappbroschür: 416

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