Dinge aus Büchern, die irgendwie hängen geblieben sind

Ihr kennt es vermutlich, es gibt einfach Szenen die hängen bleiben. Ich habe ein paar Szenen bzw. Ideen aus Büchern zusammengestellt, die mir einfach nicht aus dem Kopf gehen. Ich sollte noch vorneweg sagen, dass ihr hier durch aus ein paar Spoiler zu “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”, “Schlaft gut ihr fiesen Gedanken”, “Der Cirle”, “Vermiss mein nicht” und “Bookless – Wörter durchfluten die Zeit” findet. Wenn ihr die Bücher kennt könnt oder nicht lesen wollt ihr ruhig weiter lesen. Ihr seid gewarnt worden

 

John Green Bücher bieten viel zum Nachdenken und ich könnte ein paar Szenen nennen, über die ich immer mal wieder nachdenke, aber ich habe mich für zwei entschieden.

Aus “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” fällt mir die Szene immer wider ein und sie hat etwas so intensives, das ich sie schon so oft gelesen habe und manchmal das Buch nur Aufschlage um diese Antwort von Hazel zu lesen. Die Szene beginnt damit, dass Hazel sich mit ihren Eltern streiten, da diese gerne mehr Zeit mit ihr verbringen möchten, Hazel dagegen möchte so viel Zeit wie möglich mit Gus verbringen, da sie weiß, dass die beiden nicht mehr viel Zeit miteinander haben.

… aber Dad sagte: “Du kannst das Haus nicht ohne Erlaubnis verlassen.”

Und ich sagte: “Mein Gott, Dad. Er wollte, dass ich eine Grabrede für ihn schreibe, okay? Der Tag steht kurz bevor, nach dem ich. Jeden. Verdammten. Abend. Zu Hause bleibe. Okay?” Damit waren sie endlich still.

(Im Taschenbuch auf der Seite 273)

Aus einem anderem John Green Buch fällt mir auch noch eine Szene immer wieder ein. Nicht ganz so wie die erste Szene, da ich dann nicht das Bedürfniss habe die Szene zu lesen, aber dennoch muss ich häufiger an sie denken. Die Szene spielt abends und Aza und Davis facetimen gerade.

… unsere Bildschirme beleuchteten uns jeweils mit dem Licht aus dem Zimmer des anderen. Ich konnte ihn nur sehen, weil er mich sehen konnte.

(im Hardcover auf Seite 191)

Ich finde diesen Gedanken so schön, dieses gegenseitig erleuchten, Licht ins dunkle bringen. In dem Kontext finde ich es einfach so romantisch. Ich muss daran immer denken, wenn ich im dunklen auf mein Handy starre und nur davon erleuchtet werde. Es ist so eine Kleinigkeit, die die ganze Szene so besonders macht.

Nun aber weg von John Green und auf zu Cecelia Ahern und ihr Buch “Vermiss mein nicht”. In diesem Buch wird ein Ort vorgestellt, an dem alle Gegenstände und Personen gehen, die verschwinden. Ich finde die Idee all den verlorenen Dingen und Personen ein zu Hause zu geben eine wunderbare Vorstellung.

Ein weitere Idee die mir sehr gefällt ist aus der Bookless Reihe, sprechende Bücher. Bücher, die es mit erleben wenn man das Buch lest und gelesen werden llen. Ich müsste meinen SuB, dann zwar radikal reduzieren, aber das wäre es mir wert. stell dir mal vor wie es wäre mit deinem Lieblingsbuch zu reden.

Die Bücher waren zu ihren Freunden und engsten Vertrauten geworden. Alle ihre Abenteuer hatte sie mit ihnen gemeinsam erlebt. Das Flüstern hatte sie nur in ihrem Kopf wahrgenommen.

(auf Seite 29 im Taschenbuch)

Habt ihr Szenen, die euch einfach nicht losgelassen haben?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere