Rezension zu “Hilke und der Fluch der Weser-Wut” von Marco Dzebro

Werbung
Hilke, ein kleines, pfiffiges Kerlchen mit niedlicher Strubbelfrisur, findet in seinem Baumhaus ein rätselhaftes Buch. Es führt ihn geradewegs in eine Stadt, die auf Abenteuern gebaut wurde und dringend seine Hilfe braucht: Gemeinsam mit den Bre-Men, schrulligen Typen, die sich für Beschützer dieser Stadt halten, versucht er einen unheimlichen Piratenfluch abzuwenden. Und dabei geht es nicht nur ums Überleben.

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugeschickt.

Ich war überrascht als dieses Buch angekommen ist, da das Buch um die 400 Seiten lang ist und ich ehrlich gesagt ein kürzeres erwartet hatte,gerade weil ich es als Buch für jüngere Leser empfunden hatte.

Die Handlung des Buches an sich fand ich nicht schlecht. ich denke, dass Störtebecker ein interessantes Thema ist und einige Interessante Charaktere wie Holterbeen, Störtebeckers vorlauter Vogel, dieses Buch definitiv aufwerten. Jedoch verliert die Handlung nach den ersten 100 Seiten etwas von ihrer Spannung und ihren Reiz. Hilke lernt eine Gruppe von “Superhelden” kennen, die Bre-men, und leiden haben diese Charaktere mich überhaupt nicht mitgerissen und ich habe ein paar mehr Piraten erhofft.

Etwas komplett positives in diesem Buch sind die Illustrationen von Matthias Holländer. Sie zeigen kurz und knapp ein paar Szenen aus dem Buch und ergänzen das Leseerlebnis ungemein. Mir gefällt auch der Zeichenstil unglaublich gut, da er irgendwie zum Inhalt des Buches passt.

Nicht gefallen an dem Buch hat mir die Schreibweise, das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt. Auf den ersten Blick viel zu wenig für 418 Seiten,doch sobald man die ersten Seiten gelesen hat merkt man diese Kapitel unterteilt ist wie bei anderen wenn sie ihr Buch in Teile unterteilen. Es gibt zu jedem Kapitel fast unendlich viele Unterkapitel. Ich übertreibe ein kleines bisschen, aber tatsächlich hat kaum eines der Unterkapitel mehr Länge als zwei Seiten, nicht selten ist es unter eine Seite. Und das hat mich einfach gestört. Ich kann nicht verstehen warum es so viele Unterteilungen geben musste. Es wird keine Sichtweise geändert oder in der Handlung gesprungen. Es hat einfach den Lesefluss unterbrochen und dadurch könnte ich mich nie dazu durch kriegen wirklich viel auf einmal zu lesen, wie ich sonst mit Büchern verfahre. Mich hat interessiert wie es weiter geht, aber durch diese ständigen Unterbrechungen habe ich nur ein vielleicht zwei mal mehr als 50 Seiten am Stück gelesen. Es hat definitiv seine Vorteile gerade als jüngerer Leser oder wenn man generell eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne bei Büchern hat, aber leider gehöre ich normalerweise nicht zu den Leuten.

Fazit

Vielleicht habe ich endlich ein Kinderbuch gefunden, das wirklich nur Kinder lesen sollten. Insgesamt war es okay, man hätte definitiv mehr aus der Idee herausholen können und mit längeren Kapitel wäre das Buch um einiges Besser gewesen.

Meine Bewertung

Das Buch

Autor: Marco Dzebro

Illustrator: Matthias Holländer

Verlag : strombuch

ISBN: 9781980915423

Seitenanzahl im Taschenbuch: 418

Ein Gedanke zu „Rezension zu “Hilke und der Fluch der Weser-Wut” von Marco Dzebro

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere