Rezension zum Buch “Ein Wunder alle hundert Jahre” von Ashley Ream

Ein Wunder alle hundert Jahre von Ashley ReamWerbung

Wird das Wunder uns alle verändern?

Alle hundert Jahre geschieht ein Wunder an der Küste von Washington Island: das Wasser glüht und schimmert grün wie ein Polarlicht. Für sechs Tage. Dr. Rachel Bell erforscht dieses Wunder sowie die winzigen Wasserwesen, die es hervorrufen. Sie hofft, dass das Geheimnis über das grüne Wasser, das allen Mythen und Geschichten zugrunde liegt, wahr ist: demnach könnte es eine Kraft besitzen, die Rachel das Leben retten und die ganze Welt verändern könnte. Rachel hat genau sechs Tage lang Zeit, das herauszufinden. Bevor das Wasser wieder dunkel wird – für die nächsten einhundert Jahre …

(Text vom btb Verlag)

Mir wurde dieses Buch vom Verlag über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt, dies wird jedoch nicht meine Meinung beeinflussen.

Ich habe von dem Buch eine Geschichte erwartet, die sich mit diesem Wunder auseinander setzt und sich auch mit der vergänglichkeit dieses Wunders auseinander setzt. Doch stattdessen hab ich eine unsympatische, egoistische Hauptperson bekommen, der groß Teil der Geschichte handelt von Personen, die nicht einmal auf dem Klappentext auftauchen und letzt endlich geht es nur um Schmerzmittel bzw. Rauschmittel.

Also wie würde ich die Handlung beschreiben?

Harry Streatfield ist unheilbar krank, so krank, dass er seine Ex-Frau Tilda bittet wieder bei ihm einzuziehen.  Dr. Rachel Bell leidet seid ihrer Kindheit unter schwersten Verbrennungsnarben, doch nun gibt es Hoffnung, ein Wunder, wenn man so möchte. Ein Wunder das alle Hundert Jahre vor Olloo`et passiert. Kleine Tierchen leuchten im Wasser wie Glühwürmchen und können der Schlüssel zu einem Revolutionärem Schmerzmittel sein. Durch Zufall scheint es als könnten Harry und Rachel beide davon profitieren.

Das klingt jetzt vielleicht etwas nach Liebesdrama, aber das kann ich euch jetzt schon sagen, zwischen den beiden passiert nichts. Die haben im Buch kaum vernünftig miteinander geredet, also macht euch da keine Hoffnung.

Das Buch an sich zieht sich sehr in die Länge, Seiten lang wird über die Experiment geschrieben. Immer wieder handelt Buch nur von Tilda, als von irgendjemand anderem. Nebencharaktere, die dann doch ganz interessant scheinen, werden komplett links liegen gelassen und nicht weiter thematisiert. Auch scheint Rachel ständig vor den gleichen Problemen zu stehen, die dann einfach langweilig werden, erst auf den letzten 60/70 Seiten wurde es dann etwas spannender und ich habe mich dann tatsächlich für das ende interessiert. Das Ende dann war enttäuschend, es wirkte so als wenn die Autorin keine Lust mehr auf die Handlung hatte und so schnell wie möglich dieses Buch beenden wollte.

Fazit

Auch wenn das Buch einfach zu lesen war hat mir der Inhalt nicht sonderlich gefallen. Es ist durch aus angenehm zu lesen, wenn man ihn der bahn feststeckt und kein anderes Buch in Reich weite ist. Ich werde es nachdem momentanen Stand der Dinge nicht noch einmal lesen.

Meine Bewertung

2 Bücher Rosa

Das Buch

Autorin: Ashley Ream

Übersetzung: Beate Brammertz 

Originaltitel: The 100 Year Miracle

Seitenanzahl im Taschenbuch: 416

ISBN: 978-3-442-71545-9

Erschienen: 13.11.2017

 

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