Rezension – Tess Gerritsen – Blutzeuge

 

Gerritsen_TBlutzeuge_RI12_185597.jpgSie haben das Böse gesehen – und er lässt sie mit ihrem Blut zahlen.

In Boston wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – in der offenen Handfläche liegen ihre Augäpfel. Die Verstümmelung geschah post mortem, wie bei der Obduktion eindeutig festgestellt wird. Doch die genaue Todesursache bleibt unklar. Kurze Zeit später taucht die Leiche eines Mannes auf – Pfeile ragen aus seinem Brustkorb, die ebenfalls erst nach seinem Tod dort platziert wurden. Beide wurden Opfer desselben Täters, ansonsten scheint es keine Verbindung zwischen ihnen zu geben. Detective Jane Rizzoli von der Bostoner Polizei steht vor einem Rätsel, bis eine Spur sie zu einem Jahrzehnte zurückliegenden Fall von Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort führt …

(Text vom Limes Verlag)

Mir wurde das Buch vom Limes Verlag über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Danke dafür, ich habe mich sehr darüber gefreut, dennoch werde ich hier nur meine Meinung kundtun und mich nicht von diesem Umstand beeinflussen lassen.

Dieser Thriller stammt aus der Rizzoli & Isles – Reihe und ist der zwölfte und momentan neuste Band. Ich habe die ersten acht Bände dieser Reihe schon gelesen und bin ein Fan. Mir gefällt ihr Schreibstil und die Figuren, deshalb habe ich von diesem Band genau das erwartet wie von den vorherigen Bänden, Spannung und ein gute Handlung.

In der Reihe begleiten wir Detective Jane Rizzoli aus dem Morddezernat des Bostoner PD und ihre Freundin Dr. Maura Isles aus der Rechtsmedizin. Neben den Mordfällen lernen wir immer auch das privat Leben um Jane und Maura kennen, z.B. die Spannungen in Janes Familie, ihre Sorge um ihre Tochter, Mauras Leibliche Mutter und ihre Beziehung zu Pater Daniel Brophy. Die Nebenhandlungen sind jedoch von kleinem Gewicht und können auch verstanden werden, wenn man mitten in der Reihe einsteigt.

Die Handlung ist für einen Thriller perfekt aufgebaut, man erfährt genug um ständig eigene Theorien aufzustellen was und wie es passiert ist. Gleichzeitig wird aber jedoch so im Dunkeln gehalten, dass man nicht erahnen kann wer es war und warum es so pssiert ist, auf den letzten zwei Seiten gibt es erst die vollständige Auflösung.

Mir gefällt der Schreibsil von Tess Gerritsen sehr, gerade der Perspektivwechsel lässt das Buch sehr spannend erscheinen und versorgt einen mit genug Informationen, natürlich sehen wir meist durch die Augen von Jane oder Maura, aber in jedem Buch ist auch die Perspektive von einem Opfer oder einem Täter dabei, durch die einem die Tat näher gebracht wird oder durch Flashbacks erklärt wird.

Nur gefiel mir nicht, dass es um die katholische Kirche geht und um Missbrauchsfälle, da ich finde das dieses Thema Rund um die Kirche zu oft in den Thrillern drin vorkommt. Dies liegt vor allem an Daniel. Das Thema ist gut eingearbeitet und wirkt auch nicht fehl am Platz, aber mir kommt es einfach o vor als wenn dieses Thema ständig in den Büchern enthalten ist.

Fazit

Das Buch überzeugt durch Spannung und eine gute Handlung, ein sehr einfach zu lesender Schreibstil und interessante Charaktere runden das ganze ab und machen dieses Buch einfach perfekt für einen gemütlichen Abend. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und hoffe ihr findet die Reihe genauso Unterhaltsam wie ich.

Meine Bewertung

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Das Buch

Autorin: Tess Gerritsen

Originalsprache: Englisch

Übersetzung: Andreas Jäger

Erstveröffentlichung: 20.11.2017

ISBN: 978-3-8090-2638-9

Seiten im Hardcover: 416

 

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