Rezension – April Nierose – Verfall

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Hanna befindet sich in einer selbstzerstörerischen Abwärtsspirale, nachdem ihr Leben ein Jahr zuvor durch tragische Ereignisse eingerissen wurde. Als ihr Freund David, der zuvor verschwunden ist, plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, ohne ihr eine Erklärung für sein Verschwinden zu liefern, häufen sich die Fragen, auf die es keine angenehmen Antworten geben kann. Wer ist ein Freund und wer seit Langem ein heimlicher Feind? Am Rande des Kontrollverlustes und mit einer Spur von Leichen in der Vergangenheit beginnt die Suche nach Antworten, doch schnell wird klar, dass das erst der Anfang ist.

(Text auf Amazon)

Entdeckt habe ich die Autorin über Instagram und habe dann spontan ihr Buch gekauft.  Das Buch wurde von April Nierose selbst veröffentlicht und ist über Amazon erhältlich.

Ich wusste nicht was ich von diesem Buch erwarten sollte, ich wusste nicht welchem Genre ich dieses Buch zuordnen sollte bzw. soll. Es ist unter Krimis und Thriller gelistet, aber für mich passt das nicht. Ein solches Buch habe ich noch nicht zuvor gelesen.

Ihr Schreibstil hat mich umgeworfen, im positiven Sinne. Ich habe selten ein Buch in der Hand und weiß, das ist ein fantastischer Schreibstil. Meistens mach ich es daran fest wie angenehm und leicht das Buch zu lesen ist, doch bei diesem Buch ist es anders. Es ist auch angenehm zu lesen, doch es hat noch eine künstlerische Komponente, die ich nicht ganz begreifen konnte und auch im Nachhinein auch nicht beschreiben. Ich habe die Befürchtung, dass dieses Buch irgendwann mal im Schulunterricht behandelt wird. Es wie wenn man ein abstraktes Gemälde sieht und man es einfach wunderbar und eindrucksvoll findet und einfach nicht sagen warum. (Das war jetzt auch viel besser, schließlich sieht jeder Mensch regelmäßig abstrakte Kunst, nicht davon zu sprechen, das es bei dir auch schon Ewigkeiten her ist, das du in einer Kunsthalle warst.)

In dem Buch geht es um Hanna sie hat vor einem Jahr ihr Abi gemacht und verbringt nun ihre Zeit mit trinken und schlafen, vor kurzer Zeit ist ihr bester Freund und seine Schwester verschwunden und mittlerweile für tot gehalten. Sie folgt seit dem ihren Weg ins Verderben, eine Abwärtsspirale nach unten. Unerwartet tauchen die beiden dann wieder auf.

Die Charaktere zeichnen sich durch ihre eigene Geschichte, ihr eigenes kleines Verderben, aus und doch sind alle Geschichten miteinander verknüpft. Die Personen sind alle gut aufgebaut, nur Sonja, die Nanny von Hanna kleinem Bruder, wirkt fehl am Platz, da sie eine sehr positive und Optimistische Person zu sein scheint.

Die Handlung ist sehr Spannend und ich kann nicht sagen in welche Richtung sich all das entwickeln wird, es werden eine Menge fragen aufgeworfen und dabei die menschliche Psyche genau unter die Lupe genommen, den dort gibt es Menschen und keine perfekten Helden, die sofort alles können und mit jedem Problem umgehen können. Diese Personen fühlen sich echt an, etwas was in Büchern viel öfter behandelt werden sollte.

 

Fazit

Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und besonders der Schreibstil unterscheidet dieses Buch von anderen Büchern. Inhaltlich wurde das Buch gut beendet um eine gute Vorlage für den zweiten Band zu liefern. Die Personen wirken echt und die Handlung lässt auch auf eine spannende Fortsetzung hoffen, ich warte schon auf den nächsten Band.

Meine Bewertung

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Das Buch

Autor: April Nierose

Originalsprache: Deutsch

Erstveröffentlichung: 1.November 2017

ISBN: 978-1973199762

 

2 Gedanken zu „Rezension – April Nierose – Verfall

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