Rezension – Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht.

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Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen …

(Text vom LYX Verlag)

Ich habe dieses Buch ständig auf Instagram gesehen und immer hieß es wie gut es doch sei. Als ich dann das nächste mal in einer Buchhandlung war habe ich es dann einfach mitgenommen. Ich wusste nicht genau was mich erwartet, war aber sehr gespannt. Ich habe gehofft jede Menge Emotionen und eine gute Geschichte ohne all zu viele Stereotypen in diesem Buch zu finden.

Das Buch ist aus der Perspektive von Sage geschrieben, sie fängt gerade mit der Uni an und ist in eine neue Stadt gezogen, ein kompletter Neuanfang. Sie will ihre Heimat und Menschen ihrer Heimat vergessen, denn sie hat schon einiges erlebt und das hat seine Spuren hinterlassen. Sage hat eine Phobie vor fremden Männern, klingt zunächst merkwürdig ist jedoch ein großes Problem. Dieses Buch zeigt wie Sie versucht mit ihrer Angst klar zu kommen.

Jetzt muss ist sie jedoch gezwungen mit Luca zu arbeiten, aber sie hat schon eine neue Freundin gefunden, April ist genau die Person, die Sage jetzt braucht. Luca dagegen scheint auf den ersten Blick überhaupt nicht gut für Sage, er hat ständig One Night Stands und lässt die Mädchen, dann mit einem gebrochenen Herzen zurück. Doch was wäre eine gute Geschichte ohne die Weiterentwicklung von Charakteren? Ich will euch das aber nun nicht alles vorher nehmen, ich habe sowieso schon zu viel gesagt.

Das Buch hat mich zum Weinen gebracht, weil es so schön war und das muss was heißen, denn ich weine normalerweise nicht bei Büchern. Es ist schön geschrieben und nimmt einen richtig mit in die Handlung, ich konnte mich mit Sage identifizieren in einigen Punkten, denn auch ich habe gerade erst mit der Uni angefangen und auch ich gehe nicht gerne auf Menschen zu (introvertiert lässt grüßen), wenn es auch nicht so extrem ist wie bei Sage

Fazit

Ich kann dieses Buch ohne mit der Wimper zu zucken weiterempfehlen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte und ich nicht wollte, das es endet, auch wenn es noch einen zweiten Teil geben wird. Ich bin in die Geschichte eingetaucht und konnte gar nicht genug bekommen. Die Personen sind gut aufgebaut und ich habe verdammt noch mal bei diesem Buch geheult, es ist einfach fantastisch.

Meine Bewertung

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Das Buch

Autor: Laura Kneidl

Originalsprache: Deutsch

Erstveröffentlichung: 26.10.2017

Seitenanzahl im Taschenbuch: 462

Das Cover ist Eigentum des Verlags.

7 Gedanken zu „Rezension – Laura Kneidl – Berühre mich. Nicht.

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